10.08.2018 | News-Bericht

Lastwagenfahrer nach Kollision schwer verletzt

  • Schnell zur Stelle, um schwer verletzten oder kranken Menschen in der Region Hilfe zu bringen: Christoph Dortmund. Symbolbild.
    Schnell zur Stelle, um schwer verletzten oder kranken Menschen in der Region Hilfe zu bringen: Christoph Dortmund. Symbolbild.

Gerade befand sich Christoph Dortmund auf dem Rückflug von einem vorherigen Einsatz in Münster, da wurde die Crew schon zum nächsten gerufen. Dieses Mal sollte das Team, Pilot Ulrich Weigang, Hubschraubernotarzt Dr. Rainer Kosiol und Notfallsanitäter Björn Orschel, weiter zur Autobahn 1 nahe der Abfahrt Hagen-West. Dort war ein 49-jähriger Lasterfahrer mit seinem Fahrzeug in einen anderen, vor ihm fahrenden Lkw geprallt und wurde dabei schwer verletzt. Sofort änderte Weigang den Kurs, und Christoph Dortmund machte sich auf den Weg zur Unfallstelle.

„Der 49-jährige Unfallverursachende schrammte mit seinem Fahrzeug nach dem Aufprall seitlich an dem vorausfahrenden Lkw vorbei, rammte ein Baustellenschild und scherte die rechte Leitplanke fast vollständig ab. Das Führerhaus glich einem Trümmerfeld“, beschreibt Weigang den Unglückshergang sowie das Bild, das sich ihm und seinen Kollegen bei ihrer Ankunft bot. Der Pilot landete die Maschine der DRF Luftrettung direkt auf der Mittelspur, und Kosiol und Orschel liefen zu den beiden Lastwagen. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und weitere Rettungskräfte waren bereits vor Ort, um sich des verletzten 49-Jährigen anzunehmen. „Der Mann wurde für einige Zeit in seinem Kommandostand eingeklemmt und musste mit Hilfe der örtlichen Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde nicht nur das Zugfahrzeug enorm verformt, sondern auch der Fahrer schwer verletzt“, führt Weigang weiter aus. Der Führer des anderen Lkw blieb hingegen unverletzt.

Der 49-Jährige erlitt bei dem Unfall ein Polytrauma, also Mehrfachverletzungen, von denen mindestens eine lebensbedrohlich ist. Nachdem Kosiol und Orschel den Patienten versorgt und stabilisiert hatten, luden die Luftretter den Lastwagenfahrer in ihre BK 117 ein und flogen ihn zum Städtischen Krankenhaus Nord nach Dortmund. Nach nur neun Minuten kam die Crew dort an und übergab den Schwerverletzten für die weitere Behandlung an das vorinformierte Schockraumteam. Anschließend wurde Christoph Dortmund direkt wieder zu einem weiteren Folgeeinsatz gerufen.

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