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15.02.2017 | News-Bericht

Lebensgefahr: Dringender Transport eines Lungenpatienten

  • Noch in Göttingen wurden die Bremer Luftretter alarmiert, um eine Frau, die eine Hirnblutung erlitten hatte, aus dem St. Bernward Krankenhaus Hildesheim in die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen zu transportieren.
    Noch in Göttingen wurden die Bremer Luftretter alarmiert, um eine Frau, die eine Hirnblutung erlitten hatte, aus dem St. Bernward Krankenhaus Hildesheim in die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen zu transportieren.

Lungenentzündung – seit der Entdeckung der Antibiotika gilt sie vielen als gut heilbar. Doch auch heute noch sterben jedes Jahr alleine in Deutschland mehrere Tausend Menschen an ihr. Und es kann nicht nur alte oder geschwächte Personen treffen. So kämpfte ein junger Mann, der kürzlich an Bord von Christoph Weser von Bremen nach Göttingen verlegt wurde, um sein Leben: Seine Lunge hatte aufgrund einer Lungenentzündung versagt.

Das lebenswichtige Organ des 22-Jährigen war so geschwächt, dass es das im Körper entstehende Kohlendioxid nicht mehr aus dem Blut entfernen konnte. Die Ärzte des Klinikums Bremen-Ost schlossen ihn daher an ein System an, das diese Funktion übernimmt, die Lunge entlastet und so die Heilung fördert. Zugleich alarmierten sie den Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung für den schnellen und schonenden Transport des schwer kranken Mannes in die hochspezialisierte Lungenabteilung des Universitätsklinikums Göttingen.

Pilotin Adriana Langer, Notarzt Dr. Christian Northe und Rettungsassistent Michael Schwarz verließen ihre Station am Flughafen Bremen und stiegen in den Hubschrauber. Die Pilotin startete den Hubschrauber und nahm Kurs auf das Klinikum Bremen-Ost. Dort angekommen holten Hubschraubernotarzt und Rettungsassistent den künstlich beatmeten Patienten auf der Intensivstation ab und brachten ihn zum Hubschrauber.

Schon war Christoph Weser wieder in der Luft und unterwegs nach Göttingen. Während des Flugs behielten Dr. Northe und Michael Schwarz wie bei jedem Transport die medizinischen Überwachungsgeräte der BK 117, an den sie den jungen Mann angeschlossen hatten, konstant im Blick, um sofort eingreifen zu können, sollte sich sein Zustand verschlechtern.

Die Lungenspezialisten standen bei der Landung in Göttingen schon bereit, um den Patienten zu übernehmen. Die Bremer Luftretter verabschiedeten sich mit den besten Genesungswünschen und machten sich auf den Rückweg nach Norden.

Noch in Göttingen wurden die Bremer Luftretter alarmiert, um eine Frau, die eine Hirnblutung erlitten hatte, aus dem St. Bernward Krankenhaus Hildesheim in die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen zu transportieren.

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