31.07.2018 | News-Bericht

Linienbus kollidiert mit Traktor

  • Mit 250 Kilometern in der Stunde auf dem Weg zum Patienten: Christoph 64 der DRF Luftrettung. Symbolbild.
    Mit 250 Kilometern in der Stunde auf dem Weg zum Patienten: Christoph 64 der DRF Luftrettung. Symbolbild.

Wegen eines schweren Verkehrsunfalls forderte die Leitstelle NordOst an einem sonnigen Dienstagmorgen Christoph 64 von der Angermünder Station der DRF Luftrettung an. Auf der B 158 war es zwischen Neukünkendorf und Angermünde wenige Minuten zuvor zu einem Zusammenstoß eines Linienbusses und eines Traktors gekommen. Dabei waren mehrere Menschen verletzt worden, eine 80-Jährige sogar schwer. Sofort stiegen Pilot und Stationsleiter Marco Biamino, Notarzt Dr. Timo Schöpke sowie Notfallsanitäter Sebastian Liebig in ihre rot-weiße EC 135 und flogen zu der fünf Kilometer entfernten Einsatzstelle.

Fünf Minuten nach der Alarmierung traf die Crew über der Bundesstraße ein, und Marco Biamino landete die Maschine der DRF Luftrettung auf einem Feld neben der vollgesperrten Fahrbahn. Umgehend stiegen Schöpke und Liebig aus und liefen zu den Verletzten. Sowohl die Freiwillige Feuerwehr als auch eine Rettungswagenbesatzung waren vor Ort und kümmerten sich um die Verunglückten. Auch ein nachgeforderter bodengebundener Notarzt war kurz darauf im Einsatz.

Während der Traktorfahrer mit dem Schrecken davon kam, erlitten vier Personen in dem Bus leichte, sowie zwei weitere Fahrgäste schwere Verletzungen. Zu letzteren gehörte auch die 80-jährige Frau, die das Team von Christoph 64 nun medizinisch versorgen sollte. Bei ihr lautete die vorläufige Diagnose auf eine schwere Verletzung der Wirbelsäule und des Halses.

Eiligst versorgten und stabilisierten Timo Schöpke und Sebastian Liebig die schwerverletzte Seniorin. Dann lud die Besatzung die Frau behutsam in den Hubschrauber ein und flog sie zum Werner-Forßmann-Krankenhaus nach Eberswalde. Nach zehn Minuten erreichten die Luftretter aus der Uckermark das als regionales Traumazentrum zertifizierte Klinikum. Dort übergaben sie ihre Patientin an das bereitstehende Ärzte- und Pflegeteam, damit die komplexen Verletzungen des 80-jährigen Fahrgastes optimal weiterbehandelt werden konnten.

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