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15.05.2017 | News-Bericht

LKW klemmt PKW ein

  • Die Besatzung der Leonberger Station der DRF Luftrettung war schnell vor Ort und der Pilot konnte auf der Autobahn landen.
    Die Besatzung der Leonberger Station der DRF Luftrettung war schnell vor Ort und der Pilot konnte auf der Autobahn landen.
  • Dramatische Szenen auf der A8, doch glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
    Dramatische Szenen auf der A8, doch glücklicherweiseDramatisches Szenario auf der A8, doch glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt. gab es keinen Toten und nur Leichtverletzte.

Es war Autofahrers wahr gewordener Albtraum: Beim Überholen eines Sattelschleppers auf der A8 platzte diesem ein Reifen. Das tonnenschwere Gefährt zog unaufhaltsam nach links, für den PKW auf der linken Spur gab es kein Entkommen mehr. Das Auto mit zwei Insassen wurde zwischen dem LKW und der Betonbegrenzung der Autobahn eingeklemmt.

Sofort riefen Unfallzeugen den Rettungsdienst. Die Crew an der Station Leonberg der DRF Luftrettung startete sofort Richtung A8 und war keine zehn Minuten nach der Alarmierung vor Ort. „Schon von Weitem konnten wir sehen, dass der LKW vollständig in Flammen stand", erzählt Volker Dejung, als Pilot im Einsatz an diesem Tag. „Auch das eingeklemmte Wrack des PKW war erkennbar. Uns sank das Herz, denn so, wie die Unfallstelle aussah, mussten wir mit mehreren toten oder schwerverletzten Menschen rechnen."

Der erfahrene Luftretter konnte Christoph 41 direkt auf der dreispurigen Autobahn landen, sodass Notarzt Dr. Peter Cartes und Notfallsanitäter Arndt Kissling schnell an der Unfallstelle waren. Hier erlebten sie eine erfreuliche Überraschung: Sowohl die Insassen des PKW als auch der Sattelschlepperfahrer waren am Leben und hatten sich sogar selbst befreien können. Dr. Cartes und Arndt Kissling untersuchten alle Betroffenen zügig und stellten fest, dass eine Person aus dem PKW leichte Verletzungen durch den Sicherheitsgurt und das Auslösen des Airbags erlitten hatte. Sie übergaben die Patientin der Besatzung eines mittlerweile eingetroffenen Rettungswagens für den Transport in ein Krankenhaus. Dann konnten die Luftretter schon wieder an die Station zurückkehren.

Volker Dejung fasst zusammen: „Wir waren sehr froh, dass der Unfall, der so schwer ausgesehen hatte, für alle Beteiligten glimpflich ausgegangen ist. Und wir appellieren an alle Autofahrer: Legt Eure Sicherheitsgurte an, denn sie können Euer Leben retten!"

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