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05.05.2017 | News-Bericht

Luftretter trainieren Windeneinsätze

  • Zum Abseilen bereit: Gleich geht es nach unten zum Übungspatienten.
    Zum Abseilen bereit: Gleich geht es nach unten zum Übungspatienten.
  • Die Rettungswinde erlaubt es, kranke oder verletzte Menschen auch in sehr unwegsamem Gelände schnell zu erreichen, notärztlich zu versorgen und auszufliegen.
    Die Rettungswinde erlaubt es, kranke oder verletzte Menschen auch in sehr unwegsamem Gelände schnell zu erreichen, notärztlich zu versorgen und auszufliegen.
  • Anflug der Retter aus Patientenperspektive.
    Anflug der Retter aus Patientenperspektive.
  • Zum Hochziehen an der Winde zum Hubschrauber wird der Patient in einem sogenannten Bergesach gesichert.
    Zum Hochziehen an der Winde zum Hubschrauber wird der Patient in einem sogenannten Bergesach gesichert.
  • Der Pilot hält den Hubschrauber in der Luft über der Einsatzstelle, während die Winde am Bergesack befestigt wird.
    Der Pilot hält den Hubschrauber in der Luft über der Einsatzstelle, während die Winde am Bergesack befestigt wird.
  • Ein unverzichtbarer Bestandteil der Schulung sind detaillierte Vor- und Nachbesprechungen.
    Ein unverzichtbarer Bestandteil der Schulung sind detaillierte Vor- und Nachbesprechungen.

Kürzlich war es wieder soweit: Die Besatzungen von Christoph 27 aus Nürnberg rückten aus, um intensiv Einsätze mit der Rettungswinde zu trainieren. Mit dabei waren – wie immer bei den beiden Schulungsterminen im Frühjahr und im Herbst – die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die BRK Bergwacht Bayern.

Wie üblich stand die theoretische Schulung am Anfang. Alle Teilnehmer befassten sich mit den Grundlagen der Windenrettung, spielten die Abläufe durch und besprachen die Zusammenarbeit im Team. Dirk Gockeler, Ausbildungsleiter für den Windenbetrieb bei der DRF Luftrettung, erklärt, warum die „trockene" Theorie vorab so wichtig ist: „Vor Ort in der Übung müssen die Verfahren und Handgriffe sitzen und jeder muss wissen, was er zu tun hat. Daher spielen wir die einzelnen Szenarien schon in der theoretischen Schulung intensiv durch. Sehr wichtig ist auch eine reibungslose Kommunikation im Team, denn Windenrettung ist Teamarbeit. Daher gibt es neben klar definierten Abläufen auch eindeutige Kommandos, die wir immer wieder üben."

Am ersten Praxistag fanden sich rund 20 Feuerwehrleute der Höhenrettungsgruppe am Übungsgelände im Süden Nürnbergs ein. Zusammen mit den Piloten, Rettungsassistenten und Notärzten von Christoph 27 übten sie unter einsatzrealistischen Bedingungen an drei Stationen im Gelände. An Tag zwei trafen sich die Luftretter mit rund 20 Bergwachtmitarbeitern auf der Enzendorfer Platte nordöstlich von Nürnberg. Auch hier trainierten die Teilnehmer An- und Abflüge, das Ablassen von Notarzt und Retter mit der Winde, die Vorbereitung des Patienten für die Rettung mit der Hubschrauberwinde und das Hochziehen zum Hubschrauber.

Immer im Fokus dabei: höchstmögliche Sicherheit. „Windenrettung ist ein komplexes und anspruchsvolles Verfahren", unterstreicht Dirk Gockeler. Sicherheit steht für uns an erster Stelle, daher investiert die DRF Luftrettung in intensive Ausbildung in diesem Bereich und geht dabei auch über das gesetzlich geforderte Maß hinaus. Der reibungslose Ablauf an beiden Praxistagen hat gezeigt, dass diese kontinuierlichen Schulungen, die nun schon seit fast 20 Jahren stattfinden, Früchte tragen. Auch die Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Nürnberg und der BRK Bergwacht Bayern bewährt sich seit vielen Jahren. Herzlichen Dank an die Kollegen für die gute Zusammenarbeit!"

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