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28.03.2017 | News-Bericht

Luftretter trainieren Windeneinsätze in Bad Tölz

  • Die Luftretter üben Windeneinsätze im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht Bayern (ZSA) in Bad Tölz .
    Die Luftretter üben Windeneinsätze im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht Bayern (ZSA) in Bad Tölz .
  • Das Zentrum bietet die Möglichkeit, verschiedene Rettungsszenarien durchzuspielen.
    Das Zentrum bietet die Möglichkeit, verschiedene Rettungsszenarien durchzuspielen.
  • Die Halle im Überblick - Bild 1/2.
    Die Halle im Überblick - Bild 1/2.
  • Die Halle im Überblick - Bild 2/2.
    Die Halle im Überblick - Bild 2/2.

Am 21. Januar 2017 hatten Besatzungsmitglieder von Christoph 27 aus Nürnberg die Gelegenheit, das Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht Bayern (ZSA) in Bad Tölz für einen Tag für ein Windentraining zu nutzen. Insgesamt 17 Notärzte, fünf Windenführer und drei Piloten nahmen an der Fortbildung teil.

Das Versprechen des ZSA ist, möglichst realistische Übungsbedingungen zu bieten. Das Wetter tat das seine dazu: Es war winterlich und die Temperaturen in der unbeheizten Halle entsprechend eisig. Schwerpunkt der Weiterbildung war die Windenrettung mit Bergesack, die in der ZSA in kürzeren Intervallen als mit dem Hubschrauber im Freien trainiert werden kann. Vorab wurde in einem kurzen Theorieteil nochmal speziell auf den Bergesack mit Antirotationsruder eingegangen, der standardmäßig bayernweit eingesetzt wird.

Im praktischen Teil erfolgte dann in kleinen Gruppen die Vorbereitung des Bergesacks mit anschließendem Windenvorgang an der Hubschrauberzelle der Halle. Diese Zelle ähnelt einem Kran mit einer Seilwinde, die genauso bedient werden kann wie die echte Hubschrauberwinde. Außerdem können in der Halle beispielsweise der Transport eines beatmeten Patienten oder der Windenvorgang mit einer Reanimationshilfe durchgespielt werden.

Die Teilnehmer übten alle wichtigen Handgriffe, Handzeichen sowie Sicherungs- und Kontrollabläufe ausführlich. Durch die räumliche Nähe in der Halle konnte jeder auch die Kollegen bei ihren Durchgängen an den verschiedenen Stationen beobachten, was einen zusätzlichen Lerneffekt brachte.

Parallel zur Ausbildung in der Halle fand eine vertiefte Einweisung in die Handhabung einer mechanischen Reanimationshilfe statt. Da ein Einsatz der Winde bei einem Patienten, der mit einem derartigen Gerät reanimiert wird, theoretisch möglich ist, wurde auch dies durch den Ausbilder thematisiert.

Das Feedback aller Beteiligten war sehr positiv. Die Notärzte, Windenführer und Piloten unterstrichen einhellig, dass die Fortbildung nochmals die Kommunikation untereinander sowie die eigene Handlungssicherheit verbessert habe. Im realen Einsatz könne die Winde nun noch zügiger und sicherer eingesetzt werden.

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