17.06.2016 | News-Bericht

Luftrettung in NRW: Leitstellenfortbildung in Dortmund

Im Notfall muss es schnell gehen. Binnen Sekunden entscheiden Leitstellen-disponenten, welches Rettungsmittel sie alarmieren. Wenn bei den Dortmunder Luftrettern der Alarm eingeht, ist die Besatzung innerhalb von zwei Minuten in der Luft. Auch für spezielle Patiententransporte zwischen Kliniken ist der Hubschrauber bestens geeignet. Doch wann und wie kann der Hubschrauber der DRF Luftrettung eingesetzt werden? Um diese und andere Fragen rund um die Rettung aus der Luft zu klären, veranstaltete die Dortmunder Station am Donnerstag erstmals eine Fortbildung für Leitstellendisponenten.

„Ziel der Veranstaltung war es, durch Transparenz das gegenseitige Verständnis zu fördern, um die Zusammenarbeit zukünftig weiter zu optimieren“, erklärt Daniel Hecht, Regionalleiter der DRF Luftrettung. Seit die DRF Luftrettung 2003 den Dortmunder Intensivtransporthubschrauber übernommen hat, ist er täglich im Einsatz. Im Rahmen der Veranstaltung vermittelten interne und externe Referenten, darunter Dirk Aschenbrenner, Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Dortmund, den rund 50 Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen wichtige Aspekte der Luftrettung. Beide Seiten begrüßten die Möglichkeit, sich im Rahmen der Fortbildung austauschen zu können. Für die Leitstellendisponenten war es wichtig, einen Einblick in die Arbeit der Luftretter zu erhalten und Sicherheit darin zu erlangen, wann und wie der Dortmunder Hubschrauber disponiert werden kann. Hierzu gab auch Rechtsanwalt Dr. Oliver Esch aus Köln Einblicke in die rechtlichen Grundlagen der Luftrettung.

Thematisiert wurden außerdem die Möglichkeiten und Schnittstellen von Rescue-Track. Dieses von der DRF Luftrettung ins Leben gerufene System erlaubt es Leitstellen bundesweit, die Position und Verfügbarkeit aller Hubschrauber zu sehen und diese so optimal einzusetzen. Auch eine interaktive Telefonreanimation mit Liveschaltung war Teil der Fortbildung, damit die Disponenten direkt erfahren, was ihre telefonischen Anweisungen vor Ort bewirken können. Bei der Telefonreanimation handelt es sich um gelebte Praxis bei der Notrufabfrage der Feuerwehr Dortmund. Durch sie haben sich die Überlebenschancen von Notfallpatienten erheblich verbessert.

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