29.11.2018 | News-Bericht

Magenblutung bedroht Leben eines 44-Jährigen

  • Nach der notärztlichen Untersuchung und Stabilisierung flog die Besatzung den schwer kranken Mann schnell und schonend in eine Spezialklinik.
    Nach der notärztlichen Untersuchung und Stabilisierung flog die Besatzung den schwer kranken Mann schnell und schonend in eine Spezialklinik.

Als Christoph 36 Ende der vergangenen Woche nach Elbingerode gerufen wird, sind bodengebundene Rettungskräfte und ein Notarzt zwar bereits vor Ort. Doch der schnelle Transport in ein Haus der Maximalversorgung ist dringend nötig, weshalb die Leitstelle Harz die DRF Luftrettung hinzualarmiert.

Einsatzort ist eine Klinik am Fuße des Brockens. Dort ist ein Patient in einer lebensbedrohlichen Situation: Der 44-jährige Mann musste sich einige Tage zuvor einer Operation unterziehen. Nun hat er massiv Blut erbrochen. Der bodengebundene Notarzt hatte bereits versucht, ihn zu stabilisieren, aber erkannt, dass zur weiteren Diagnostik und Behandlung die Verlegung in ein größeres Krankenhaus unerlässlich ist.

Schnell hat das Team des in Magdeburg stationierten Hubschraubers der DRF Luftrettung die 70 Kilometer Luftlinie bis Elbingerode überwunden. Es besteht bei diesem Einsatz aus Pilot Marco Cramme, Notarzt Dr. Tobias Hofmann und Notfallsanitäter Thomas Scheffler. Direkt nach der Landung eilen Hofmann und Scheffler zum Patienten. Dieser hat ein akutes Abdomen und eine schwere Magenblutung. Es wird vor dem Abflug eine Volumentherapie mittels Infusionen durchgeführt, mit der ein Volumenmangelschock verhindert und der Kreislauf des 44-Jährigen so stabilisiert wird.

Anschließend übernimmt die Besatzung von Christoph 36 den Mann in den Hubschrauber. Der Hubschraubernotarzt und der Notfallsanitäter bereiten ihn für den Flug in die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt vor und laden ihn gemeinsam mit Pilot Marco Cramme in die rot-weiße H 135. Cramme startet unmittelbar danach deren Triebwerke, hebt ab, und nur eine gute Viertelstunde später wird der lebensbedrohlich Erkrankte in Magdeburg an die Spezialisten des dortigen Universitätsklinikums übergeben.

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