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31.05.2017 | News-Bericht

Mehrere Brandverletzte bei Explosion Unterfranken

  • Brandverletzte müssen so schnell wie möglich in eine Spezialklinik gebracht werden. Gerade bei größeren Distanzen bringt der Transport im Hubschrauber einen entscheidenden Zeitvorteil. Symbolfoto.
    Brandverletzte müssen so schnell wie möglich in eine Spezialklinik gebracht werden. Gerade bei größeren Distanzen bringt der Transport im Hubschrauber einen entscheidenden Zeitvorteil. Symbolfoto.

Mitte Mai in einem kleinen Ort in Unterfranken. Bisher war es ein normaler Montagvormittag gewesen, doch kurz nach zehn erschütterte plötzlich eine heftige Explosion ein Betriebsgelände in der Kleinstadt. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens, in dem sich die Explosion ereignete, wurden verletzt. Einige von ihnen so schwer, dass sie an Bord von Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen werden mussten.

Auch Christoph 27, der Nürnberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, war im Einsatz. Der Alarm erreichte die Besatzung um Werner Iberler um 10:17 Uhr, keine zwei Minuten später war sie in der Luft. Am Einsatzort übernahmen Notarzt Dr. Michael Meyer und Rettungsassistent Markus Lederer die Versorgung eines Mannes, der lebensgefährliche Verbrennungen an Oberkörper, Armen und Gesicht erlitten hatte.

Pilot Werner Iberler berichtet: „Vor Ort leistete die Digitalfunkanlage an Bord von Christoph 27 gute Dienste, da wir über sie vom Sammelplatz aus den Einsatz der Hubschrauber mit der Leitstelle koordinieren konnten." Nachdem der Patient in Narkose gelegt, intubiert und für den Flug vorbereitet worden war, brachte ihn die Besatzung zur Maschine. Wenig später drehten sich die Rotoren wieder und der Pilot zog die rot-weiße EC 135 in den Himmel. Dann ging es über Franken und Hessen hinweg Richtung Ludwigshafen am Rhein. In der dortigen BG-Unfallklinik gibt es eine auf schwer brandverletzte Patienten spezialisierte Abteilung. „Gerade bei längeren Transporten in weiter entfernte Spezialkliniken zeigt sich der Vorteil der Luftrettung besonders deutlich", hebt Werner Iberler hervor. „Wir konnten den Verletzten schnell und schonend in das für ihn optimal geeignete Krankenhaus fliegen. Wir wünschen ihm für seine Genesung alles Gute!"

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