19.12.2019 | News-Bericht

Mehrere Schwerverletzte bei Unfall auf Bundesstraße

  • Gemeinsam im Einsatz: Christoph 43 aus Karlsruhe und Christoph 51 aus Stuttgart.
    Gemeinsam im Einsatz: Christoph 43 aus Karlsruhe und Christoph 51 aus Stuttgart.
  • Bei einem Verkehrsunfall gibt es mehrere Schwerverletzte, die schnelle medizinische Hilfe benötigen.
    Bei einem Verkehrsunfall gibt es mehrere Schwerverletzte, die schnelle medizinische Hilfe benötigen.

„Frontalzusammenstoß eines Lkw mit einem Lieferwagen auf der B293 bei Bretten, drei Verletzte, davon zwei eingeklemmt“. Als die Alarmierung der Leitstelle bei dem Team von Christoph 43 eingeht, ist es bereits früher Vormittag, und die Crew der DRF Luftrettung befindet sich noch auf dem Dachlandeplatz des Städtischen Klinikums Karlsruhe. Dort hat die Besatzung soeben einen Patienten abgegeben, ist schon wieder einsatzbereit und macht sich sofort auf den Weg zur Bundesstraße.

Nur wenige Minuten Flugzeit benötigen Pilot Volker Buchmann, Hubschraubernotarzt Dr. Jochen Epple und Notfallsanitäter Sebastian Geißert zur Unfallstelle. Direkt neben dieser landet Buchmann die Karlsruher Maschine der DRF Luftrettung. „Und zwar auf die Art und Weise, dass eine schnelle und leichte Verladung eines Verletzten möglich ist und dennoch die Anfahrt aller bodengebundener Rettungskräfte, vor allem der Feuerwehr, nicht behindert wird“, ergänzt er. Letztere, die kurz darauf hinzukommt, wird dringend benötigt: Die beiden Insassen des Transporters sind in ihrem völlig zerstörten Wagen eingeklemmt. Mit schwerem Gerät müssen die Kameraden der Wehr die Verunglückten aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Etwa fünf Minuten nach der Ankunft von Christoph 43 trifft noch ein weiteres Team der DRF Luftrettung am Einsatzort ein: Christoph 51 aus Stuttgart. Ebenso stoßen mehrere Rettungswagenbesatzungen und ein bodengebundener Notarzt hinzu. Nachdem der erste Eingeklemmte aus dem Lieferwagen gebracht worden ist, versorgen Jochen Epple und Sebastian Geißert den Mann umgehend. Er hat lebensbedrohliche Mehrfachverletzungen („Polytrauma“) an Thorax und Becken sowie an den unteren Extremitäten erlitten. Gemeinsam stabilisieren der Notarzt und der Notfallsanitäter von Christoph 43 den Patienten und laden ihn in den Hubschrauber.

Auch die zweite Person ist inzwischen aus dem Wrack befreit worden und wird sofort von dem medizinischen Team von Christoph 51 versorgt. Die Stuttgarter Crew transportiert den Schwerverletzten rasch in eine Klinik. Christoph 43 macht sich gleichfalls auf den Weg. Nach nur zehn Minuten trifft die Besatzung – wie schon wenige Stunden zuvor – am Städtischen Klinikum Karlsruhe ein, und Jochen Epple übergibt den Transporter-Insassen an die weiterbehandelnden Spezialisten.

Kaum wollen die Karlsruher Luftretter anschließend zurück zu ihrer Station fliegen, erreicht sie abermals eine Alarmierung auf dem Dachlandeplatz: Die rot-weiße EC 135 wird erneut dringend gebraucht!

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Die Crew am heutigen Geburtstag der Station: v.l. Gilles Kodsi, Pilot, Sebastian Geißert, HEMS TC, und Dr. Jörn Hötzel, Notarzt. (Quelle DRF Luftrettung)
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