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09.10.2017 | News-Bericht

Mit heißem Tee verbrüht

  • Heißer Tee kann für Kleinkinder eine große Gefahr darstellen. So auch im Bergischen Land, wo sich ein einjähriger Junge so schwer verbrannte, dass er an Bord von Christoph Dortmund in eine Spezialklinik geflogen werden musste.
    Heißer Tee kann für Kleinkinder eine große Gefahr darstellen. So auch im Bergischen Land, wo sich ein einjähriger Junge so schwer verbrannte, dass er an Bord von Christoph Dortmund in eine Spezialklinik geflogen werden musste.

Ein warmer Tee kann an heißen Sommertagen genauso wie an ungemütlichen Herbstabenden eine wohlschmeckende Erfrischung für Alt und Jung sein. Doch da er in der Regel mit kochendem Wasser zubereitet wird, geht von dem Getränk für kleinere Kinder zuweilen eine Gefahr aus.

So erlitt ein einjähriger Junge im im Bergischen Land gelegenen Engelskirchen vor einigen Wochen Verbrennungen zweiten Grades an Oberschenkel und Bauch, als er sich mit noch kochend heißem Tee verbrühte. Der bodengebundene Notarzt, der neben Rettungswagen und Polizei zuerst bei dem verletzten Kind war, bat die zuständige Leitstelle darum, Christoph Dortmund hinzu zu alarmieren.

„Wir sollten den jungen Patienten in eine Klinik mit einer entsprechenden Kinderabteilung bringen“, schildert Alwin Vollmer, Pilot des Dortmunder Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung. Gemeinsam mit dem Notarzt Benedikt Alders und dem Rettungsassistenten Magnus Poth startete er deswegen sofort nach der Alarmierung die Maschine vom Typ BK 117. Schnell überwand die Crew die 55 Kilometer Luftlinie zum Einsatzort. Notarzt Alders versorgte dort den Einjährigen gemeinsam mit Rettungsassistent Poth und den bodengebundenen Kollegen. Anschließend wurde das Kind in den Hubschrauber gebracht.

Mit dem Ziel Kinderklinik Köln starte Christoph Dortmund daraufhin rasch erneut. „Wir waren nach nur 15 Minuten am Krankenhaus“, berichtet Pilot Vollmer. Dort erwarteten Ärzte und Pflegekräfte den Jungen bereits und begannen gleich nach der Übernahme von der Crew der DRF Luftrettung alle erforderlichen Maßnahmen, um die Verletzungen des Kindes zu behandeln.

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