07.08.2018 | News-Bericht

Mit Oldtimer gestürzt

  • Christoph 37 wird zu einem Motorradunfall gerufen (Symbolbild)
    Christoph 37 wird zu einem Motorradunfall gerufen (Symbolbild)

Greußen ist eine idyllische Kleinstadt im Kyffhäuser Landkreis, die ziemlich genau in der Mitte zwischen Nordhausen und der Landeshauptstadt Erfurt liegt. Die Ottenhäuser Straße, die von Greußen ostwärts nach Ottenhausen führt, ist für motorisierte Verkehrsteilnehmer eine schöne Verbindung beider Orte: Zwischen nur wenigen sanften Kurven erstrecken sich lange Geraden, auf denen man es bei wenig Verkehr „laufenlassen“ kann. Eingebettet in Felder, wird die Landstraße von der wenige Meter entfernt verlaufenden Sächsischen (Oberen) Helbe begleitet, die in ihrem von Bäumen gesäumten Flussbett sanft vor sich hin plätschert.

In der ersten Juli-Hälfte jedoch war ein junger Mann mit seiner „MZ“ in Richtung Ottenhausen unterwegs, zusammen mit seinem Bruder, der wie er ein Oldtimer-Motorrad fuhr. Plötzlich verlor der junge Fahrer die Kontrolle über sein Motorrad, geriet ins Schlingern, stürzte über die „Maschine“ hinweg und kam im Straßengraben zum Liegen. Bedauerlicherweise verletzte er sich dabei schwer, wie sich wenig später herausstellen sollte.

„Wir wurden um 15.12 Uhr von der Leitstelle Nordhausen zu dem Unfall alarmiert“, berichtet Martin Wagner. Er ist Pilot von Christoph 37, der von der Station Nordhausen der DRF Luftrettung zu seinen rettenden Einsätzen in Thüringen startet. Gemeinsam mit Notarzt Dr. Karl-Anton Langer und Notfallsanitäterin Silvia Große startete Wagner die rot-weiße EC 135 und flog in kurzer Zeit zum Unglücksort.
Dort angekommen, landete Wagner den Hubschrauber der DRF Luftrettung direkt neben dem Motorradfahrer auf einem Acker. „Direkt nach unserem Eintreffen übernahmen Dr. Karl-Anton Langer und Silvia Große die Versorgung des Patienten“, schildert Wagner. Der hatte sich etliche Schürfwunden und eine stark blutende Verletzung am Hinterkopf zugezogen. Zudem bestand der Verdacht auf eine Mittelgesichtsfraktur.

Nachdem der Verunglückte durch die medizinische Besatzung von Christoph 37 versorgt und für den Transport vorbereitet war, wurde er schnell und schonend in das Helios-Klinikum nach Erfurt geflogen, wo er den dortigen Ärzten zur weiteren Diagnostik und Versorgung übergeben wurde.

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