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22.09.2017 | News-Bericht

Mit Schwefelsäure verätzt

  • Einsatz in Unterfranken für die Besatzung von Christoph Regensburg: Ein Arbeiter hatte sich mit Schwefelsäure verätzt und musste schnellstmöglich in eine Spezialklinik geflogen werden.
    Einsatz in Unterfranken für die Besatzung von Christoph Regensburg: Ein Arbeiter hatte sich mit Schwefelsäure verätzt und musste schnellstmöglich in eine Spezialklinik geflogen werden.

In einer Rohölraffinerie im bayrischen Neustadt an der Donau kam es kürzlich zu einem Unfall, der den schnellen Einsatz von Christoph Regensburg erforderte. Ein 52-jähriger Mann war mit Schwefelsäure überschüttet worden und erlitt dabei schwere Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht. Die Werksfeuerwehr der Raffinerie, die als erstes Rettungsmittel vor Ort war, handelte sofort: Die Einsatzkräfte spülten den Mann gründlich mit Wasser ab, wodurch das Unfallopfer rasch von der hoch aggressiven Flüssigkeit gereinigt werden konnte.

Aufgrund der schweren Verätzungen, die der Mann erlitten hatte, musste er jedoch schnellstmöglich in das Klinikum Bogenhausen in München befördert werden, das auf Verbrennungschirurgie spezialisiert ist. Daher forderte die Rettungsleitstelle Landshut prallalel zu den bodengebundenen Einsatzkräften die Crew von Christoph Regensburg an, die sich sofort auf den Weg machte. Als Pilot Georg Fuhrmann die H 145 20 Minuten nach der Alarmierung auf dem Firmengelände landete, war der Verletzte bereits vom mittlerweile eingetroffenen bodengebundenen Rettungsdienst stabilisiert worden. „Da der Mann so schnell mit Wasser abgespritzt wurde, war er bei unserer Ankunft dann nicht mehr lebensgefährlich bedroht, allerdings hatte er sich großflächige Verätzungen zugezogen, die wie Verbrennungen behandelt werden müssen. Der Mann hatte wirklich großes Glück gehabt, dass die Werkfeuerwehr so schnell zur Stelle war und Schutzmaßnahmen anwenden konnte", schildert Pilot Fuhrmann.

Nachdem der Patient von dem bodengebundenen Rettungsdienst für den Transport vorbereitet wurde, übernahmen Hubschraubernotarzt Dr. Christoph Lassen und Notfallsanitäterin Cornelia Fuchs auf dem Flug zur Münchner Klinik die Weiterversorgung des Mannes. Als Christoph Regensburg schließlich dort eintraf, wurde der 52-jährige Patient direkt dem Klinikpersonal übergeben.

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