23.10.2018 | News-Bericht

Motorradfahrer verunglückt am Hockenheimring

  • Die Besatzung von Christoph 53 flog den schwer verletzten Motorradfahrer schnell und schonend in eine Spezialklinik.
    Die Besatzung von Christoph 53 flog den schwer verletzten Motorradfahrer schnell und schonend in eine Spezialklinik.

Die über vier Kilometer lange Rennstrecke Hockenheimring Baden-Württemberg zieht Motorsportfreunde aus aller Welt an. Auch die Deutschen Motorradmeisterschaften mit Beiwagen lockten im Herbst zahlreiche Menschen zu der kurpfälzischen Bahn, auf der es während eines Wettkampfs jedoch plötzlich zu einem Unglück kam: Eines der Krafträder geriet von der Strecke ab und krachte in eine Mauer. Der Mann, der sich in dem Beiwagen befand, wurde bei der Kollision über die Mauer geschleudert, verletzte sich jedoch nicht schwer. „Doch der Fahrer hatte weniger Glück. Er wurde zwischen der Wand und dem Motorrad eingeklemmt und zog sich multiple Verletzungen zu“, berichtet Andreas Kempf. Der Pilot von Christoph 53 wurde mit seinen Kollegen, Hubschraubernotarzt Dr. Valentin Walter und Notfallsanitäter Thomas Behringer, zur Unfallstelle entsandt.

Kurz nachdem die Mannheimer Crew der DRF Luftrettung in ihrer rot-weißen EC 135 gestartet war, erreichte sie schon die Rennstrecke. Kempf landete die Maschine auf dem Gelände, und das medizinische Team von Christoph 53 lief zu dem verunglückten Fahrer. Bei dem 48-Jährigen konnten schwere Verletzungen an den Beinen und am Oberkörper festgestellt werden. Ein diensthabender Notarzt am Hockenheimring hatte den Mann mittlerweile vorversorgt. „Der Patient war bereits intubiert und beatmet und wurde dann von uns übernommen“, schildert Kempf den Einsatzablauf nach der Ankunft seiner Besatzung.

Wenig später luden der Pilot, Hubschraubernotarzt Dr. Valentin Walter und Notfallsanitäter Thomas Behringer den stabilisierten Motorradfahrer in den Hubschrauber der DRF Luftrettung ein, und die Crew hob wieder vom Unfallort ab. Innerhalb von zehn Minuten brachte das Team den Schwerverletzten auf dem Luftweg zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik nach Ludwigshafen. Dort wurde der Patient anschließend medizinisch optimal weiterversorgt.

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