Sie sind hier

22.05.2017 | News-Bericht

Mountainbike-Tour endet mit schwerem Sturz

  • Sturz auf der Mountainbike-Schanze mit üblen Folgen: Ein Radfahrer verletzte sich kürzlich so schwer, dass er an Bord von Christoph 44 in eine Spezialklinik geflogen werden musste.
    Sturz auf der Mountainbike-Schanze mit üblen Folgen: Ein Radfahrer verletzte sich kürzlich so schwer, dass er an Bord von Christoph 44 in eine Spezialklinik geflogen werden musste.

Strahlende Sonne kürzlich am St. Andreasberg am Rande des Nationalparks Harz. Das brilliante Wetter lockte Ausflügler in Scharen in die Natur und auch der Sport im Freien machte nach dem langen Winter wieder Spaß.

Für einen Mountainbiker endete die Tour jedoch leider mit einem schweren Sturz und dem Einsatz von Christoph 44, dem Göttinger Hubschrauber der DRF Luftrettung. Er war mit zwei Freunden unterwegs und wollte an einem Ausflugslokal eine Schanze befahren. Dabei verlor er die Kontrolle und stürzte. Das Resultat war ein komplizierter Bruch des Armes mit massiven Schmerzen. Seine Mitfahrer alarmierten über die Notfallnummer 112 den Rettungsdienst.

„Wir waren gerade von einem Einsatz in Adelebsen zurück gekommen und starteten gleich wieder Richtung Harz", erzählt Pilot Mathias Mader. „Am Einsatzort konnte ich Christoph 44 direkt auf der Wiese landen, sodass meine beiden medizinischen Kollegen sehr schnell beim Patienten waren."

Hubschraubernotarzt Dr. Hauke Janssen und Notfallsanitäter Christian Schulze untersuchten den Verletzten und prüften, ob er weitere Verletzungen erlitten hatte. Dann verabreichten sie ihm starke Schmerzmittel, um den Arm wieder in die richtige Position bringen zu können.

Christian Schulze erklärt, warum dieser Schritt direkt vor Ort so wichtig ist: „Ein gebrochener und verschobener Knochen sollte so früh wie möglich wieder in eine so korrekte Position wie möglich gebracht werden. Grund dafür ist, dass eine grobe Fehlstellung beispielsweise schwere Blutergüsse verursachen oder ein Gefäß regelrecht abklemmen kann. Werden der Arm oder das Bein dadurch nicht mehr durchblutet, kann es schnell zu schweren Schäden bis hin zum kompletten Verlust der Gliedmaße führen."

Als die notärztliche Versorgung vor Ort abgeschlossen und der Verletzte für den Transport an Bord von Christoph 44 vorbereitet war, brachte ihn die Crew zur rot-weißen Maschine. Mathias Mader startete und nahm Kurs auf Göttingen. Notarzt und Notfallsanitäter hatten die Überwachungsgeräte wie immer während der gesamten Flugzeit genau im Blick. In Göttingen übergaben sie den Patienten an das Team des Schockraums. Zeit zum Durchatmen war keine, denn der nächste Einsatz folgte auf den Fuß: Eine Frau schwebte durch eine Vergiftung in Lebensgefahr und benötigte schnellstmöglich notärztliche Hilfe.

Weitere Neuigkeiten:

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Der Göttinger Hubschrauber der DRF Luftrettung landete mitten im Stadtpark
22.03.2012 | News-Bericht
Ein 11-jähriger Junge fuhr mit seinem Fahrrad durch Bad Sooden-Allendorf (Werratal), als er von einem Auto erfasst und verletzt wurde. Zur Versorgung des Jungen alarmierte die…