13.08.2019 | News-Bericht

Offene Bauchverletzung nach Unfall mit AGRIA-Gespann

  • Kurz nach ihrer Landung versorgen und stabilisieren die Stuttgarter Luftretter Verena Brändle und Tilman Heger den Patienten. Innerhalb von nur acht Minuten fliegen sie den Verletzten weiter ins Klinikum.
    Kurz nach ihrer Landung versorgen und stabilisieren die Stuttgarter Luftretter Verena Brändle und Tilman Heger den Patienten. Innerhalb von nur acht Minuten fliegen sie den Verletzten weiter ins Klinikum.

Ein schlimmer Unfall ist der Grund, warum Christoph 51 am 08. August gegen 19 Uhr von der Integrierten Leitstelle Heilbronn nach Neudenau beordert wurde: Ein 26-Jähriger ist auf einer Kreisstraße der baden-württembergischen Stadt mit einem AGRIA-Gespann unterwegs, als er plötzlich mit seinem Gefährt nach rechts von der Straße abkommt, einen Abhang hinunterrutscht und in ein Gebüsch prallt. Nach dem Unglück ist der Mann noch in der Lage, zurück zur Straße hochzuklettern und einen Notruf abzusetzen, er ist schwer verletzt.

Pilot Thomas Roth, Hubschraubernotärztin Verena Brändle und Notfallsanitäter Tilman Heger – befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Klinikum Ludwigsburg. Das Team macht sich sofort auf den Weg nach Neudenau. Nach kurzem Flug trifft die Crew mit ihrer EC 145 an der Unfallstelle ein. Neben der DRF Luftrettung hat die Leitstelle auch bodengebundene Rettungskräfte entsandt, ein Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung kümmern sich um den 26-Jährigen. Nach der Landung eilen Verena Brändle und Tilman Heger hinzu.

Ein offenes Bauchtrauma wird bei dem Verunglückten festgestellt. Der Patient hat also schwere innere Verletzungen erlitten. Wie das Polizeipräsidium Heilbronn später mitteilt, hat sich der Mann das offene Abdominaltrauma vermutlich durch die Holmen seines Fahrzeugs zugezogen.

Mit den bodengebundenen Kollegen versorgen und stabilisieren Verena Brändle und Tilman Heger den 26-Jährigen, bringen ihn zum Hubschrauber und laden ihn behutsam ein. Innerhalb von nur acht Minuten fliegt Christoph 51 den Schwerverletzten zum SLK-Klinikum nach Heilbronn, wo die Notärztin der DRF Luftrettung den Patienten zur weiteren Behandlung den Ärzten im Schockraum übergibt.

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