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13.02.2017 | News-Bericht

PKW gerät ins Schleudern

  • Christoph 45 im Einsatz bei Memmingen. Symbolbild.
    Christoph 45 im Einsatz bei Memmingen. Symbolbild.

Ein PKW fährt auf einer kleinen Landstraße in der Nähe vom Memmingen. Plötzlich verliert der Fahrer die Kontrolle, der Wagen kommt ins Schleudern und überschlägt sich mehrmals. Zeugen alarmieren Polizei und Rettungsdienst. Der Beifahrer ist so schwer verletzt, dass der bodengebundene Notarzt über die Leitstelle Donau-Iller Christoph 45 für dessen schnellen und schonenden Transport in eine Klinik nachalarmiert.

An der Luftrettungsstation in Friedrichshafen piept der Alarm. Pilot Günter Eigenbrodt setzt seinen Helm auf und läuft nach einem letzten schnellen Blick auf die Wetterdaten zur rot-weißen Maschine. Routiniert fährt er die Triebwerke hoch, prüft, ob alle Anzeigen die vorgeschriebenen Werte zeigen und bereitet alles für den Start vor. Rettungsassistent Markus Blume, der das Fax der Leitstelle mit weiteren Einsatzdaten mitbringt, nimmt auf dem Sitz vorne links Platz. Notärztin Dr. Maike Leube zieht den Stecker, der den Hubschrauber mit Strom versorgt, während er auf der Plattform steht, steigt ein und schnallt sich an. Jetzt ist die Crew startklar und es geht los. Seit dem Alarm sind weniger als zwei Minuten vergangen.

Vor Ort können die Luftretter direkt neben dem Unfallort landen. Sofort laufen Hubschraubernotärztin und Rettungsassistent zum Patienten und erhalten von den bodengebundenen Kollegen erste Informationen zu dessen Zustand. Er hat eine Reihe schwerer Verletzungen erlitten, aber Lebensgefahr besteht zum Glück nicht. Alle Retter arbeiten Hand in Hand, um den Verletzten für den Transport im Hubschrauber vorzubereiten. Als er stabilisiert ist, wird er zu Christoph 45 gebracht. Wenig später ist die Besatzung mit dem Patienten in der Luft und auf dem Weg in das Klinikum Ravensburg. Dort übergeben sie ihn den Ärzten des Schockraums. Der leichtverletzte Fahrer des Wagens wird vom bodengebundenen Rettungsdienst versorgt.

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