27.08.2018 | News-Bericht

Radfahrer stürzt bei Ausweichmanöver

  • Schnelle Hilfe von der DRF Luftrettung erhielt vor Kurzem ein Radfahrer, der bei dem Versuch, einem Traktor auszuweichen, gestürzt war.
    Schnelle Hilfe von der DRF Luftrettung erhielt vor Kurzem ein Radfahrer, der bei dem Versuch, einem Traktor auszuweichen, gestürzt war.

Einem verunglückten Fahrradfahrer kam Christoph 27 Mitte August zur Hilfe. Die Nürnberger Crew der DRF Luftrettung wurde von der Rettungsleitstelle Mittelfranken-Süd nach Gaulnhofen entsandt. Ein 50-Jähriger war in dem Ortsteil der Gemeinde Rohr mit seinem Rennrad auf einer Durchfahrtsstraße unterwegs. In einer schlecht einsehbaren Kurve kam ihm ein Traktor mit Anhänger entgegen. Als der Mann dem Gefährt ausweichen wollte, touchierte er mit dem Vorderrad den Randstein und stürzte.

Die Leitstelle verständigte umgehend Christoph 27, damit der Radler notärztlich versorgt werden würde. „Wir waren in diesem Moment das Notarzt besetzte Rettungsmittel, das den Unfallort am schnellsten erreichen konnte“, erklärt Notfallsanitäter Markus Lederer. Sogleich flog er mit seinen Kollegen, Pilot Tilman Blaich und Hubschraubernotarzt Dr. Georg Breuer, nach Gaulnhofen.

Nach knapp zehn Minuten erreichte das Team die Einsatzstelle. Dort war bereits ein bodengebundener Rettungsdienst eingetroffen, der sich um den Patienten kümmerte. Nachdem Blaich die Maschine der DRF Luftrettung auf einer Wiese in unmittelbarer Nähe landete, stiegen Breuer und Lederer aus und liefen zu dem Radfahrer. Eine erste Verdachtsdiagnose lautete auf eine Schlüsselbeinfraktur und eine Schulterverletzung.

Umgehend versorgten der Notarzt und der Notfallsanitäter der DRF Luftrettung gemeinsam mit dem bodengebundenen Rettungsdienst den Mann, indem er von Breuer starke Schmerzmittel erhielt und die verletzte Schulter fachgerecht geschient wurde. Der 50-Jährige wurde anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren. Dr. Georg Breuer begleitete den Patienten auf dem Weg in die Klinik. Nachdem Blaich und Lederer den Mediziner dort wieder an Bord genommen hatten, kehrten die fränkischen Luftretter zu ihrer Station am Nürnberger Flughafen zurück.

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