24.09.2018 | News-Bericht

Rendsburger Luftretter fliegen schwerverletzte Radfahrerin zum Festland

  • Verletzte Radfahrerin muss in Spezialklinik versorgt werden. Sie wird an Bord von Christoph 42 nach Flensburg geflogen. Symbolbild.
    Verletzte Radfahrerin muss in Spezialklinik versorgt werden. Sie wird an Bord von Christoph 42 nach Flensburg geflogen. Symbolbild.

Um eine gestürzte Radfahrerin kümmerte sich das Rendsburger Team der DRF Luftrettung kürzlich. Die 54-Jährige kollidierte auf der Nordfriesischen Insel Amrum frontal mit einem anderen Radler und stürzte. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Ein bodengebundener Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung versorgten die anfänglich bewusstlose Frau. Doch zur optimalen Weiterbehandlung musste sie umgehend aufs Festland, zum Diakonissenkrankenhaus Flensburg, gebracht werden. Die Rettungsleitstelle Nord alarmierte deswegen als schnellstes Transportmittel den Rettungshubschrauber Christoph 42 von der Rendsburger Station der DRF Luftrettung.

Sofort flogen Pilot Benedikt Estrup, Hubschraubernotärztin Dr. Christine Hein und Notfallsanitäter Martino Meli zu einem 95 Kilometer Luftlinie entfernten Landeplatz in Nebel, einer Gemeinde auf Amrum. Hierhin brachte der bodengebundene Rettungsdienst die Gestürzte. Estrup setzte die Maschine der DRF Luftrettung auf, ließ seine Crew-Kollegen aussteigen, damit diese die Fahrradfahrerin übernehmen konnten. „Die schwer verletzte Patientin wies mehrere vital bedrohliche Verletzungen auf, vor allem an Kopf und Oberkörper“, erläutert der Pilot den kritischen Zustand der 54-Jährigen. „Nach Narkose, Intubation und Beatmung wurde durch unsere Notärztin eine Drainage in den Brustkorb gelegt, um die Lunge zu entlasten.“

Nachdem Hein die lebensgefährlichen Verletzungen der Radlerin vorversorgt hatte, lud sie die Amrumerin mit Estrup und Meli in den Hubschrauber ein und Christoph 42 flog die Frau über die Nordsee zum Diakonissenkrankenhaus nach Flensburg. Als überregionales Traumazentrum war das Haus bestens geeignet für die weitere medizinische Versorgung der Schwerverletzten. Dort angekommen, übergab die Crew die Patientin an die Spezialisten der Klinik.

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