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21.08.2017 | News-Bericht

Rettung in letzter Sekunde für Vater und Sohn

  • Rettung in letzter Sekunde - Christoph Dortmund bei Traktorunfall im Einsatz
    Rettung in letzter Sekunde - Christoph Dortmund bei Traktorunfall im Einsatz

Glück im Unglück hatte ein Bauer im südlichen Ruhrgebiet, der kürzlich auf freiem Feld mit seinem Trekker verunfallte: Die Vorderräder des Traktors hoben ab, als er eine Anhöhe hinauffuhr, das Gefährt kippte nach links die Böschung hinab und überschlug sich – doch der Fahrer war noch während des Unfalls so geistesgegenwärtig, seinen Sohn zu retten. „Der Junge, etwa sechs oder sieben Jahre alt, saß bei seinem Vater auf dem Schoß. Dieser hat ihn gerade noch rechtzeitig zur Seite schubsen können, sodass der Kleine mit einer Platzwunde recht glimpflich davon kam“, berichtet Alwin Vollmer, der als Pilot von Christoph Dortmund vor Ort war und auf dem weiten Feld gut landen konnte. 

Den 43-jährigen Landwirt erwischte es schlimmer. Thoraxtrauma, Bauchtrauma, linker Oberarmbruch und rechter Unterarmbruch lauteten die Folgen des schweren Sturzes. Der anwesende Notarzt Dr. Karsten Walter entschied sich, den Patienten schnellstmöglich ins Dortmunder Krankenhaus zu transportieren. Eine lebensrettende Entscheidung, wie sich, in der Klinik angekommen, herausstellte: „Es war wirklich Rettung in letzter Sekunde!“, erinnert sich Alwin Vollmer. Der Patient hatte innere Blutungen. Schnell wurde deshalb eine Drainage gelegt, um das ausgetretene Blut abzuführen, das andernfalls auf die Lunge zu drücken drohte. 

Die nachfolgende Notoperation habe der Bauer offensichtlich gut überstanden, so Vollmer: „Wir nehmen an, dass er heute wieder wohlauf ist.“ Und sicher wahnsinnig froh, dass sowohl bei seinem Sohn als auch bei ihm selbst gerade noch rechtzeitig Schlimmeres verhindert werden konnte.

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