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02.11.2017 | News-Bericht

Rettungsdienst im Fokus – Abgeordnetenbesuch in Rendsburg

  • Eka von Kalben, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Landtag, zu Besuch auf der Rendsburger Station.
    Eka von Kalben, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Landtag, zu Besuch auf der Rendsburger Station.

Wie ist der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein aufgestellt? Was sind die zukünftigen Herausforderungen und wie kann die Landesregierung die Rettungskräfte bei ihrer lebenswichtigen Arbeit unterstützen? Mit einem großen Fragenkatalog besuchte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Landtag, Eka von Kalben, im Rahmen ihrer „Blaulichttour“ drei Tage lang verschiedene Einrichtungen in der Region. Ihr Ziel war, sich im direkten Austausch mit den Einsatzkräften ein reales Bild davon zu machen, wie das normale Tagesgeschäft abläuft, um so einen intensiven Einblick in den Rettungsdienst zu erhalten. Dabei stand auch die Rendsburger Luftrettungsstation der DRF Luftrettung auf der Agenda. Als einziger Hubschrauber in Schleswig-Holstein ist „Christoph 42“ täglich rund um die Uhr einsatzbereit, um im Notfall schnelle medizinische Hilfe zu leisten. Mit Niebüll betreibt die DRF Luftrettung eine weitere Luftrettungsstation im nördlichsten Bundesland Deutschlands.

Stellvertretend für die beiden Stationen gaben Dr. Florian Reifferscheid, leitender Notarzt der Rendsburger Station, und der leitende Notfallsanitäter Peter Tiedemann der Abgeordneten Eka von Kalben vor Ort einen umfassenden Einblick in die lebensrettende Arbeit der rot-weißen Luftretter – vom Einsatzspektrum über die Ausrüstung der Station und des Hubschraubers bis zur Situation der Luftrettung in Schleswig-Holstein. Die Luftrettung sei gerade für die Versorgung der Inseln und Halligen, insbesondere vor dem Hintergrund der reduzierten medizinischen Infrastruktur (z. B. im Bereich Geburtenhilfe) sehr wichtig. In diesem Zuge wurden gemeinsam Möglichkeiten und Chancen erörtert, die notfallmedizinische Versorgung in Schleswig-Holstein weiter zu optimieren.

Auch über die künftige Koordination von Notfalleinsätzen und Intensivtransporten – ob zentral oder nicht – wurde diskutiert und in diesem Zusammenhang das von der DRF Luftrettung entwickelte System Rescue Track vorgestellt, das einen Echtzeit-Überblick über Position und Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Hubschraubern gibt und dabei alle am Einsatz beteiligten Rettungskräfte vernetzt.

Eka von Kalben zeigte sich sehr interessiert an der Luftrettung und drückte ihren Respekt vor der Arbeit der Besatzungen aus. Sie betonte, wie wichtig die beiden Hubschrauber der DRF Luftrettung für die notfallmedizinische Versorgung der Region sind. Auf jeden Fall hat sie auf ihrer Blaulichttour genügend Anregungen und Informationen aus erster Hand erhalten, um mit zukünftigen Entwicklungen den Rettungsdienst in Schleswig-Holstein – sowohl am Boden als auch in der Luft – weiter voranzubringen.

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