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26.02.2013 | News-Bericht

RK-2 aus Reutte bei schwerem Verkehrsunfall im Einsatz

Am 14. Februar war die Besatzung des Notarzthubschraubers RK-2 der ARA Flugrettung gerade auf dem Rückflug von der Uniklinik Innsbruck zur Station nach Reutte, als sie von der Leitstelle Tirol nach Matrei am Brenner alarmiert wurde. Dort war ein Pkw mit zwei Insassen an Bord von der Straße abgekommen und über steiles, unwegsames Gelände rund 50 m in die Tiefe gestürzt. Die Leitstelle Tirol alarmierte zunächst die Besatzung von Christophorus 1 /(C1) aus dem näher gelegenen Innsbruck zum Unfallort. Als der Hubschraubernotarzt erkannte, dass beide Fahrzeuginsassen schwer verletzt worden waren, forderte er mit dem RK-2 der ARA Flugrettung einen zweiten Notarzthubschrauber nach. Nur neun Minuten nach der Alarmierung landete Pilot Jörg Straub die rot-weiße ARA-Maschine oberhalb des Hubschraubers der Innsbrucker Kollegen. Kaum hatten die Kufen den Boden berührt, eilten Notarzt Dr. Jochen Korgitta und Notfallsanitäter Hubert Dreer zu einem der Verletzten, der soeben von Einsatzkräften der Bergrettung und Feuerwehr aus dem unwegsamen Gelände zum unteren Hubschrauberlandeplatz gebracht worden war. Dort versorgten sie den 19 Jahre alten Mann, indem sie ihm Medikamente gegen die Schmerzen und zur Stabilisierung seines Kreislaufs verabreichten und ihn auf eine Vakuummatratze betteten. Der 19-Jährige hatte bei dem Unfall unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma sowie Verletzungen des Brustkobs erlitten. Da der Christophorus-Notarzt an der Unfallstelle die Versorgung des anderen Verletzten übernahm, begleitete der ARA-Notarzt den Transport des Schwerverletzten an Bord von Christophorus 1 in die Uniklinik Innsbruck. Nachdem der zweite schwerverletzte Insasse versorgt und für den Transport vorbereitet war, wurde er an Bord des ARA-Notarzthubschraubers unter Begleitung des Christophorus-Notarztes und des ARA-Notfallsanitäters in die Innsbrucker Uniklinik geflogen. Nachdem beide Patienten an die weiterbehandelnde Ärzte übergeben waren, tauschten die Luftretter ihre Crews am Stützpunkt des C1 aus, sodass jedes Besatzungsmitglied wieder auf „seinem“ Hubschrauber war. Die Rettung und der schnelle Transport beider Patienten in eine geeignete Klinik geschah u.a. deshalb so reibunglos, da alle Einsatzkräfte perfekt miteinander kooperiert haben.

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