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15.09.2017 | News-Bericht

Schonend nach Absturz gerettet

  • Bei der Rettung eines abgestürzten Kletterers kam die Rettungswinde von Christoph 27 zum Einsatz. Symbolfoto.
    Bei der Rettung eines abgestürzten Kletterers kam die Rettungswinde von Christoph 27 zum Einsatz. Symbolfoto.

Was mit einer sportlichen Herausforderung begann, endete für einen Sportkletterer kürzlich dramatisch: Der Mittdreißiger wollte eine der beliebten Granitformationen im Naturpark Steinwald besteigen. Doch als der Mann einen der Felsen erklomm, verlor er unvermittelt den Halt und stürzte in die Tiefe. Dort, in der idyllischen Landschaft zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald, befand sich der Verunglückte plötzlich in höchster Not.

Denn obwohl der bodengebundene Rettungsdienst und die Bergwacht zügig zur Stelle waren, erwies sich der schnelle und schonende Transport des Unfallopfers in ein Krankenhaus als problematisch. „Das Gelände, in dem der abgestürzte Kletterer lag, war sehr unwegsam. Deswegen hat man unseren Hubschrauber angefordert", erklärt Tilman Blaich, Stationsleiter von Christoph 27. Der Hubschrauber verfüge nämlich über eine Seilwinde, mit denen Menschen hochgezogen werden können und war nach wenigen Minuten an der Absturzstelle.

Nachdem der abgestürzte Kletterer noch am Boden sofort von Hubschraubernotarzt Dr. med. Jochen Maul versorgt wurde, zogen Pilot Franz Steier sowie Notfallsanitäter und Winchoperator Markus Lederer den mittlerweile gesicherten Mann mit der Seilwinde nach oben. Anschließend wurde der Patient auf den Flug in das Krankenhaus in Weiden vorbereitet.

Als Christoph 27 dort schließlich eintraf, standen bereits Ärzte und Pfleger bereit, die den Patienten umgehend weiterversorgten. Die Untersuchungen zeigten, dass er eine Reihe von Brüchen erlitten hatte.

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