12.04.2019 | News-Bericht

Schwangere verunglückt auf der Autobahn 8

  • Blick aus Christoph München. Die Besatzung überfliegt mit ihrer hochmodernen H 145 Staus und spart so oft lebensrettende Zeit.
    Blick aus Christoph München. Die Besatzung überfliegt mit ihrer hochmodernen H 145 Staus und spart so oft lebensrettende Zeit.

Gerade war Christoph München auf dem Rückflug von Murnau, da wurde das Team der DRF Luftrettung erneut alarmiert. „Kurz vor der Landung an unserem Heimatstandort am Klinikum Großhadern wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 bei Langwied gerufen“, erzählt Pilot Joachim Krumm. Sofort brach er den Landeanflug ab und machte sich mit seinen Kollegen, Hubschraubernotarzt Dr. Pascal Mathonia und Rettungsassistent Franz Trebo, auf den Weg zum Einsatzort.

Nach nur vier Minuten kam die Crew über der bereits gesperrten Fahrbahn an, und Krumm setzte die rot-weiße Maschine der DRF Luftrettung in unmittelbarer Nähe zur Unglücksstelle auf. Die Feuerwehr und der bodengebundene Rettungsdienst waren ebenfalls schon vor Ort. Die medizinische Besatzung von Christoph München übernahm umgehend die Behandlung einer im siebten Monat schwangeren Frau, die bei dem Verkehrsunfall ein Thoraxtrauma erlitten hatte. „Die Patientin wurde versorgt und war sehr besorgt um ihr Kind“, erinnert sich Joachim Krumm. Die verständlichen Ängste der 32-Jährigen vermochten Pascal Mathonia und Franz Trebo ihr jedoch rasch zu nehmen. „Nach der Anwendung unseres mobilen Ultraschallgeräts konnte sie beruhigt werden“, verdeutlicht der Pilot weiter. Denn mittels des medizintechnischen Geräts stellte der Notarzt der DRF Luftrettung keine freie Flüssigkeit im Körper der Frau fest und schloss innere Verletzungen somit vorläufig aus.

Nachdem das Unfallopfer von Pascal Mathonia und Franz Trebo stabilisiert wurde, luden die Luftretter aus der bayerischen Landeshauptstadt die verletzte Schwangere in den Hubschrauber ein, und Krumm startete erneut die Triebwerke der H 145. Lediglich fünf Minuten benötigte die Münchner Crew der DRF Luftrettung, um die werdende Mutter zur Uniklinik nach Großhadern zu fliegen. Dort übergaben sie die Patientin sofort den weiterbehandelnden Ärzten.

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Dr. Peter Huber (Vorstand DRF Luftrettung) und Joachim Herrmann (Innenminister Bayern) im Gespräch mit Notarzt Dr. Andreas Beyer, Pilot Sascha Netzer und Notfallsanitäter Andreas Adams (v.li.n.re.). Quelle: DRF Luftrettung / LMU-Klinikum
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