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15.04.2016 | News-Bericht

Schwer verletzt nach Überschlag mit dem Auto

  • Die Crew von Christoph 38 flog den schwerverletzten Fahrer in eine neurologische Spezialklinik. Symbolbild.
    Die Crew von Christoph 38 flog den schwerverletzten Fahrer in eine neurologische Spezialklinik. Symbolbild.

„Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld" erinnert sich Merten Marschallek. „Der Wagen war buchstäblich von der Straße katapultiert worden. Wäre dort nicht freies Gelände gewesen, wäre es noch schlimmer ausgegangen", ist sich der erfahrene Rettungsassistent sicher.

Doch auch so waren die Folgen des Unfalls für den Fahrer des Wagens gravierend: Er war im stark zerstörten Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Seine Beine waren schwer verletzt, zudem gab es Hinweise auf eine Verletzung der Wirbelsäule.

Pilot Peter Flor konnte Christoph 38, den am Flughafen Dresden stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung, direkt neben der Unfallstelle landen. Hubschraubernotarzt Dr. Ulf Aschenbrenner und Rettungsassistent Merten Marschallek betreuten und versorgten den Verletzten bereits, während er von den Feuerwehrleuten mit schwerem Gerät aus dem Unfallwagen geschnitten wurde. Er konnte seine Beine nicht mehr spüren, sodass eine schwere Verletzung der Wirbelsäule zu befürchten war.

Merten Marschallek erläutert, wie die Rettungskräfte in einem solchen Fall vorgehen: „Bereits bei der Rettung aus dem Unfallfahrzeug ist besondere Vorsicht geboten, um die Wirbelsäule nicht weiter zu schädigen. Wir hoben den Verletzten daher mit einem Spineboard auf unsere Vakuummatratze, die, sobald die Luft abgepumpt ist, den Körper fest umschließt und stabilisiert. Er erhielt Medikamente gegen seine starken Schmerzen und wir bereiteten zügig alles für den Transport in eine neurologische Spezialklinik vor. Wenig später waren wir schon in der Luft und auf dem Weg nach Dresden." Dort übergaben die Luftretter den Verletzten den Ärzten des Uniklinikums.

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