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17.03.2017 | News-Bericht

Schwere Verbrühungen eines Zweijährigen erfordern Einsatz aus Bad Berka

  • Schnelle Hilfe aus der Luft für einen kleinen Jungen, der sich verbrüht hatte: Die Luftretter aus Bad Berka holen den jungen Patienten in Plauen ab und fliegen ihn schnellstmöglich und schonend in das Schwerverbranntenzentrum in Leipzig. Symbolbild.
    Schnelle Hilfe aus der Luft für einen kleinen Jungen, der sich verbrüht hatte: Die Luftretter aus Bad Berka holen den jungen Patienten in Plauen ab und fliegen ihn schnellstmöglich und schonend in das Schwerverbranntenzentrum in Leipzig. Symbolbild.

Einen Moment nicht aufgepasst und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. So ist es vor Kurzem einer Mutter mit ihrem zwei Jahre alten Sohn widerfahren. Das Kind trägt Zuhause eine Tasse mit heißem Tee, ganz vorsichtig, von A nach B. Doch wie es der Zufall will, stolpert der kleine Mann, fällt mit dem Oberkörper nach vorne und gießt sich den Tee über Schultern und Brust. Dabei erleidet er schwere Verbrühungen. Das Kind wird zunächst in das Vogtland-Klinikum nach Plauen gebracht. Nach eingehender Untersuchung entscheiden die Klinikärzte jedoch, den Jungen in eine Spezialklinik zu verlegen, die auf Brandverletzungen spezialisiert ist.

Noch am Abend desselben Tages fordert die Leitstelle Jena die Hubschrauberbesatzung der DRF Luftrettung aus Bad Berka für diesen Transport an. Es ist früher Abend, als die Piloten Michael Jansen und Christian Wieloch sowie Notärztin Cornelia Zierold und Rettungsassistent Rene Heimbürge am Klinikum in Plauen eintreffen. Die medizinische Hubschrauberbesatzung übernimmt den kleinen Patienten von den Klinikärzten. Am Kliniklandeplatz heißt es kurz Abschied nehmen von der Mama, die mit dem Auto in das Städtische Klinikum St. Georg nach Leipzig fährt.

„Der Kleine war extrem tapfer und aufgeweckt auf dem Transport nach Leipzig", erinnert sich Pilot Michael Jansen, „dafür hat er von uns zur Erinnerung einen kleinen ‚Tröste-Bär’ bekommen." Nach ihrer Ankunft bringen Notärztin Cornelia Zierold und Rettungsassistent Rene Heimbürge den Jungen direkt in das Schwerbrandverletztenzentrum und übergeben ihn den dortigen Klinikärzten. Direkt im Anschluss wird die Besatzung erneut alarmiert: Ein Patient mit einer Hirnblutung muss von Schleiz in die Uniklinik nach Jena transportiert werden.

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