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03.07.2017 | News-Bericht

Schwerer Busunfall – vier Hubschrauber im Einsatz

Heute Vormittag ereignete sich ein tragisches Unglück auf der A9. Ein Reisebus mit 48 Insassen war aus Sachsen kommend Richtung Nürnberg unterwegs und stieß in der Nähe von Hof mit einem LKW zusammen und brannte komplett aus. Die Autobahn musste in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Laut Meldung der Polizei sind mehr als 30 Personen zum Teil schwer verletzt worden, die Rettungskräfte gehen derzeit davon aus, dass 18 Personen bei dem Unfall ums Leben gekommen sind.

Um die zahlreichen Schwerverletzten schnellstmöglich in die umliegenden Krankenhäuser zu transportieren, wurden zeitgleich vier Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert: die beiden Nürnberger Hubschrauber Christoph 27 und Christoph Nürnberg, Christoph 60 aus Suhl und Christoph 80 aus Weiden. Neben zahlreichen bodengebundenen Rettungskräften, Polizei und Feuerwehr war auch ein weiterer Hubschrauber der ADAC Luftrettung aus Bayreuth im Einsatz. „Als wir eintrafen wurde jedem unserer Hubschrauber ein Patient zugewiesen, den wir sofort für den Transport vorbereitet haben“, erklärt Tilman Blaich, Pilot des Nürnberger Rettungshubschraubers Christoph 27. Jeder rot-weiße Hubschrauber hat im Anschluss einen Verletzten in ein geeignetes Klinikum transportiert. „Für solche Fälle gibt es die zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung von Krankenhausbetten für Schwerbrandverletzte in Hamburg“, erklärt Blaich.

Für die beteiligten Rettungskräfte war dies kein alltäglicher Einsatz. Der Schock nach dem Anblick des ausgebrannten Wracks sitzt tief. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und bei den Angehörigen der Menschen, die diese schreckliche Tragödie nicht überlebt haben.

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