15.02.2019 | News-Bericht

Schwerer Unfall auf der Autobahn 2

  • Mehrere Schwerverletzte galt es auf der A2 nach einem Auffahrunfall zu versorgen. Christoph 36 aus Magdeburg war kurze Zeit nach der Alarmierung zur Stelle.
    Mehrere Schwerverletzte galt es auf der A2 nach einem Auffahrunfall zu versorgen. Christoph 36 aus Magdeburg war kurze Zeit nach der Alarmierung zur Stelle.

Auffahrunfälle sind keine Seltenheit auf der Autobahn. Ein solcher geschah vor wenigen Tagen auf der A2 in Höhe Bornstedt. Ein Kleintransporter ordnete sich hier gerade nach dem Überholen in den rechten Fahrstreifen ein, als er auf einen vorausfahrenden Lkw auffuhr. Während der Lasterfahrer mit dem Schrecken davonkam, wurden in dem Transporter vier Menschen verletzt, drei davon schwer. Die Rettungsleitstelle Börde alarmierte umgehend Christoph 36 von der Magdeburger Station der DRF Luftrettung.

Die Crew, an jenem frühen Montagmorgen bestehend aus Pilot Marco Cramme, Hubschraubernotärztin Dr. Jana Bergner und Notfallsanitäter Thomas Scheffler, flog sofort zum Einsatzort. Nach wenigen Minuten traf die Besatzung über der Unglücksstelle ein. Ein Rettungswagen war schon da. Cramme setzte die rot-weiße Maschine auf der Fahrbahn ab, und Bergner und Scheffler liefen zu den Unfallopfern. Drei der Verletzten waren zu diesem Zeitpunkt noch in ihrem völlig zerstörten Wagen eingeklemmt und mussten von der kurz darauf eingetroffenen Feuerwehr mit Hydraulikstempel und -schere befreit werden.

Nach der ersten Sichtung der Verunglückten legte Hubschraubernotärztin Jana Bergner den Patienten Zugänge, verabreichte Schmerzmittel und Infusionen. „Alle vier bekamen zudem Stiffnecks angelegt“, erläutert Pilot Marco Cramme. Mit diesen, auch als „Halskrausen“ bekannt, wurden die Halswirbelsäulen der Fahrzeuginsassen stabilisiert. Währenddessen forderte Notfallsanitäter Thomas Scheffler zur Verstärkung einen zweiten Notarzt sowie zusätzliche Rettungswagen an, um eine rasche Versorgung und einen schnellen Transport aller Verletzten zu gewährleisten. Kurz darauf trafen die weiteren Rettungskäfte an der A2 ein.

Während sich die bodengebundenen Kollegen um die übrigen Patienten kümmerten, versorgten Jana Bergner und Thomas Scheffler einen Mann, der ein Schädelhirntrauma und mehrere Gesichtsverletzungen erlitten hatte. Außerdem konnte eine offene Kniescheibenfraktur festgestellt werden. Die Notärztin der DRF Luftrettung behandelte den Verunglückten vor Ort und begleitete ihn dann im Rettungswagen zur Uniklinik Magdeburg. Dort angekommen, übergab Bergner den Schwerverletzten zur weiteren medizinischen Versorgung den bereitstehenden Spezialisten.

 

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Das Team des Kinderklinikkonzerte e.V war überglücklich über den Auftritt von Johannes Oerding. Im Hintergrund: "Christoph 36" - Foto: Andreas Lander
18.04.2019 | News-Bericht
Eine Abwechslung der besonderen Art erhielten junge Patientinnen und Patienten am 17.04.19 im Hangar der Station Magdeburg der DRF Luftrettung: Beim mittlerweile 17.…