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04.07.2017 | News-Bericht

Schwerer Verkehrsunfall

  • Christoph Weser brachte nach einem Verkehrsunfall schnelle Hilfe.
    Christoph Weser brachte nach einem Verkehrsunfall schnelle Hilfe.

„Man kann schon sagen, dass die beiden Insassen des Kleinwagens, ein älteres Ehepaar, Glück hatten. Hätte das Brückengeländer sie nicht gestoppt, wären sie vermutlich mit ihrem Fahrzeug in den Bach gefallen und möglicherweise ertrunken", erzählt Alexander Müller, Notfallsanitäter auf Christoph Weser, dem Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung. „Durch den Zusammenstoß mit einem Geländewagen wurden sie aber so schwer verletzt, dass beide in Krankenhäusern versorgt werden mussten."

Alexander Müller wurde mit seinen Kollegen, am späten Vormittag auf die abgelegene Landstraße alarmiert. Der Pilot Ingo Reckermann landete den Rettungshubschrauber direkt neben der Einsatzstelle. Die Luftretter waren die ersten Rettungskräfte am Einsatzort. Die beiden Unfallautos standen verkeilt auf der Landstraße neben einem Bach, der Fahrer des Kleinwagens musste von der Feuerwehr aus dem zerstörten Fahrzeug befreit werden. Hubschraubernotärztin Dr. Elisabeth Weber und Alexander Müller versorgten den Verletzten bereits während dieser Zeit medizinisch.

„Man kann sich leicht vorstellen, wie belastend es für ein Unfallopfer sein muss, in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt zu sein", unterstreicht der Notfallsanitäter. „Schmerzen, Angst, der Lärm der Rettungsgeräte, es wackelt und knirscht – in diesen Fällen ist es wichtig, die Betroffenen zum einen optimal medizinisch zu versorgen, beispielsweise mit Schmerzmitteln. Ebenso nötig ist es aber auch, ihnen menschlich beizustehen und sie mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine zu lassen. Wir bleiben dabei oft während der gesamten Zeit der Rettung direkt bei den Patienten im Fahrzeug. Den Verletzten in Bremen beschäftigte sehr, was mit seiner Frau geschehen war. Als wir ihm sagen konnten, dass sie schon im Rettungswagen betreut wurde und in guten Händen war, beruhigte ihn das sehr."

Als auch der Fahrer befreit war, wurde er von der Besatzung eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht. Seine Frau begleitete die Notärztin der DRF Luftrettung in das Klinikum Bremen-Mitte.

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