25.06.2019 | News-Bericht

Schwerer Verkehrsunfall bei Eisleben

  • Mehrere Hubschrauber waren nach einem Unfall nahe Eisleben im Einsatz, unter anderem Christoph 37 und Christoph Sachsen-Anhalt.
    Mehrere Hubschrauber waren nach einem Unfall nahe Eisleben im Einsatz, unter anderem Christoph 37 und Christoph Sachsen-Anhalt.

Eben erst hat die Crew von Christoph 37 einen Patiententransport nach Jena durchgeführt, ist zu ihrer Luftrettungsstation am Südharz-Klinikum Nordhausen zurückgekehrt, da wird sie erneut alarmiert: Die Leitstelle Mansfeld Südharz meldet einen Verkehrsunfall auf der Landesstraße 151 bei Eisleben. Dort kollidierte ein mit vier Personen besetzter Pkw an einer Kreuzung mit einem Lkw. Während der Lasterfahrer bei dem Zusammenstoß erfreulicherweise nur leichte Blessuren davongetragen hat, haben die Autoinsassen weniger Glück: Sie sind alle lebensbedrohlich verletzt worden. Umgehend besteigen Pilot Martin Wagner, Hubschraubernotarzt Dr. René Walther und Notfallsanitäter Matthias Dietrich wieder die rot-weiße EC 135 und machen sich auf den Weg.

Als die Nordhäuser Besatzung der DRF Luftrettung wenige Minuten später an der Unglücksstelle ankommt, sind schon Rettungskräfte im Einsatz. Neben dem bodengebundenen Rettungsdienst und der Feuerwehr hat die Leitstelle auch weitere Rettungshubschrauber entsendet, und so ist unter anderem Christoph Sachsen-Anhalt vor Ort: Das Hallenser Team der DRF Luftrettung hat einen lebensbedrohlich Verletzten versorgt. „Bei unserem Eintreffen hatten die anderen Hubschrauber bereits ihre Patienten übernommen und starteten mit ihnen an Bord Richtung Halle und Leipzig“, verdeutlicht Martin Wagner. Nachdem der Pilot Christoph 37 ebenfalls auf der Straße gelandet hat, steigen René Walther und Matthias Dietrich aus und laufen zu dem völlig zerstörten Pkw. Dieser ist bei dem Unfall von der Fahrbahn abgekommen und liegt, komplett eingedrückt, auf einer Wiese. „Unser Patient war noch in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden“, erzählt Wagner.

Der Mann hat sich bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Mehrfachverletzungen – ein sogenanntes „Polytrauma“ – zugezogen. Nachdem er von der Feuerwehr befreit worden ist, versorgen und stabilisieren der Notarzt und der Notfallsanitäter der DRF Luftrettung den Verunglückten sofort und bereiten ihn für den Transport vor.

Gemeinsam laden Wagner, Dr. Walther und Dietrich den Schwerstverletzten in den Hubschrauber ein. In nur wenigen Minuten bringt die Crew von Christoph 37 den Autoinsassen zum BG Klinikum Bergmannstrost nach Halle. In der Klinik, die als überregionales Traumazentrum zertifiziert ist, übergeben sie den Patienten an die weiterbehandelnden Ärzte.

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

17.000. Einsatz für die Nordhäuser Luftretter nach der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung. Symbolbild.
23.07.2019 | News-Bericht
Früher Vormittag in der Gemeinde Berga: In einer Firma verrichtet ein Angestellter gerade seine Arbeit, als plötzlich ein großer Sicherungsschrank von einem Gabelstapler kippt und…