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09.10.2017 | News-Bericht

Schwerwiegende Beckenfraktur

  • Die Besatzung von Christoph Dortmund konnte direkt neben der Unfallstelle landen und war so schnell beim Verletzten. Symbolbild.
    Die Besatzung von Christoph Dortmund konnte direkt neben der Unfallstelle landen und war so schnell beim Verletzten. Symbolbild.

Einen arbeitsfreien Sonntag nutzen viele Motorrad-Fans gerne für eine Ausfahrt mit ihrer Maschine. Auch ein 22-Jähriger aus Hattingen hatte sich aufgemacht, um eine kleine Runde durchs südliche Ruhrgebiet zu drehen.

Im Wodantal, gelegen zwischen Sprockhövel und Velbert, verläuft eine bei Bikern beliebte Route. Sie ist eingebettet in herrliche Landschaften; sanfte Hügel sind Begleiter am Wegesrand, der Streckenverlauf folgt einige Zeit dem Heierbergsbach, der durchs Tal fließt. Hier war auch der 22-Jähriger unterwegs, als es auf Höhe eines neben der Straße gelegenen Parkplatzes zum Zusammenstoß zwischen dem Motorradfahrer und einem Auto kam. Der Zweiradfahrer wurde dabei schwer verletzt – so schwer, dass der zuerst eintreffende bodengebundene Rettungsdienst Christoph Dortmund anforderte. Zwölf Minuten später trafen Pilot Alwin Vollmer, Notarzt Karsten Walter und Rettungsassistent Magnus Poth mit ihrer rot-weißen BK 117 der DRF Luftrettung ebenfalls an der Einsatzstelle ein.

„Wir konnten auf dem Parkplatz, an dem sich das Unglück ereignet hatte, direkt landen – also in unmittelbarer Nähe zum Patienten“, blickt Alwin Vollmer heute zurück. „Die Hattinger Feuerwehr hatte ihn dazu abgesperrt.“

Beim Unfallopfer ergab die notärztliche Untersuchung eine schwerwiegende Beckenfraktur sowie den Bruch beider Oberschenkel. Im Anschluss an die notärztliche Erstversorgung sollte der junge Mann darum zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht werden. „Wir sind mit dem Patienten an Bord eine Viertelstunde nach unserer Landung schon wieder gestartet“, erzählt der Pilot von Christoph Dortmund. Nur sieben Minuten Flugzeit später erreichte der Rettungshubschrauber sein Ziel, das Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, wo der Motorradfahrer im Anschluss an die Landung optimal weiterbehandelt werden konnte.

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