03.01.2019 | News-Bericht

Sieben Verletzte nach Unfall mit Fahrzeug-Gespann

  • Christoph Dortmund wird häufig zu Verkehrsunfällen alarmiert.
    Christoph Dortmund wird häufig zu Verkehrsunfällen alarmiert.

Als ein Autofahrer an einem Freitagnachmittag auf der A1 zwischen Ascheberg und Münster-Hiltrup unterwegs ist, kommt es zu einer schlimmen Kollision: Der Mann, der auf einem Anhänger einen Wohnwagen geladen hatte, gerät mit seinem Fahrzeuggespann plötzlich ins Schlingern. Schließlich kippt der beladene Anhänger samt Wohnwagen um. Der Führer eines nachfolgenden Wagens kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallt mit seinem Pkw direkt in das Unfallfahrzeug. Sieben Menschen werden bei dem Unglück teils schwer verletzt. Die Leitstelle Coesfeld alarmiert umgehend zahlreiche Rettungsmittel, darunter Christoph Dortmund. Pilot Ulrich Weigang, Dr. Wolfgang Ertel und Notfallsanitäter Björn Orschel fliegen sofort los.

Der Pilot landet die Maschine der DRF Luftrettung auf der Fahrbahn neben der Unfallstelle, hinter der sich ein kilometerlanger Stau gebildet hat. Ertel und Orschel laufen rasch zu den Unfallopfern. „Uns wurde ein schwerverletzter, noch im Fahrzeug befindlicher Patient übergeben“, erinnert sich Ulrich Weigang. Nachdem Feuerwehrkräfte den Verunglückten befreit haben, macht sich das medizinische Team von Christoph Dortmund ein Bild von seinen Verletzungen. „Nach schneller und gründlicher Untersuchung wurde die Erstdiagnose Polytrauma gestellt“, berichtet Weigang. Dabei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Mehrfachverletzung. Der 49-Jährige hat sich eine Beckenfraktur, ein Thoraxtrauma und eine Quetschung der Lunge zugezogen, darf demnach möglichst wenig bewegt werden.

Daher benutzt die Crew der DRF Luftrettung ein „Spine-Board“, eine spezielle harte Unterlage, die Patienten fixiert und dadurch Bewegungen minimiert. Auf dem Hilfsmittel wird der Autofahrer schonend auf eine Trage umgelagert. Dr. Ertel und Orschel versorgen ihn eiligst und stabilisieren seinen Kreislauf. Dann wird der 49-Jährige in den Hubschrauber eingeladen und für die weitere Behandlung in wenigen Minuten ins Klinikum Dortmund Nord geflogen.

 

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