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27.11.2017 | News-Bericht (Spende)

Sportler spenden für Göttinger Luftretter

  • Vlnr: Mathias Mader, Markus Wolff, Cordula Müller, Frank Schwethelm, Daniel Churchman und Christian Schulze.
    Vlnr: Mathias Mader, Markus Wolff, Cordula Müller, Frank Schwethelm, Daniel Churchman und Christian Schulze.

Erst kam die Anstrengung, jetzt der Geldsegen: Am vergangenen Freitag besuchten vier Sportler die Station Göttingen der DRF Luftrettung und übergaben einen Scheck über 3.000,- Euro. Sie waren unter dem Namen „Die Bergsteiger“ beim diesjährigen Harzer Hexentrail angetreten.

Schon vor dem Rennen hatten alle Teams Vorschläge eingereicht, welchen Organisationen die gesammelten Spenden zugutekommen sollten. Als dann nach dem Zieleinlauf die DRF Luftrettung als Empfängerin einer Gabe aus dem Spendentopf ausgelost wurde, waren die „Bergsteiger“ mehr als zufrieden: „Wir durften uns doppelt freuen, denn neben unserem guten Abschneiden auf der 60-Kilometer-Runde des Rennens wurden die von uns vorgeschlagenen Luftretter aus Göttingen für eine Spende ausgelost“, erklärt Markus Wolff, einer der „Bergsteiger. „Wir halten es für wichtig, die DRF Luftrettung bei ihrer lebensrettenden Arbeit zu unterstützen. Denn gerade im Harz mit seinen Tälern und engen Straßen kommt medizinische Hilfe im Notfall häufig am schnellsten aus der Luft. Wir sind dankbar, dass es ‚Christoph 44‘ hier in der Region gibt.“

„Wir sagen natürlich von Herzen ‚Vielen Dank!‘“, unterstreicht Mathias Mader, Pilot an der Station Göttingen. Er stellte den Sportlern den am Universitätsklinikum stationierten rot-weißen Hubschrauber vor und berichtete aus der täglichen Arbeit der Luftretter. Auf großes Interesse bei den Besuchern stießen besonders die zahlreichen Schalter und Anzeigen im Cockpit und die hochmoderne medizinische Ausstattung der EC 135. Der erfahrene Rettungsflieger erläuterte zudem, warum die DRF Luftrettung auf Unterstützung angewiesen ist: „Wir sind gemeinnützig tätig und investieren ständig, beispielsweise in die Modernisierung unserer Flotte oder in hochmoderne medizintechnische Geräte. Dafür müssen wir teilweise selbst aufkommen oder in finanzielle Vorleistung treten, wobei uns unsere Förderer und Spender entscheidend helfen.“

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