Sie sind hier

30.12.2016 | News-Bericht

Starke Sturmböen auf Föhr: Mann stürzt ins Hafenbecken

  • Wenige Minuten nach der Alarmierung der Rettungsleitstelle, ertönt bereits das Geräusch des Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung über dem Einsatzort.
    Wenige Minuten nach der Alarmierung der Rettungsleitstelle, ertönt bereits das Geräusch des Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung über dem Einsatzort.

Hohe Wellen branden über das Nordfriesische Wattenmeer. Starke Sturmböen peitschen das braun, graue Wasser über Strände, Hafenmauern und Dämme hinweg. In Wyk auf der Insel Föhr will ein Kapitän bei diesem rauen Wetter mit seiner Fähre anlegen. Laut klatschen die hohen Wellen gegen das Schiff und erschweren den Vorgang. Plötzlich verliert ein Mitarbeiter den Halt, stürzt zwischen Fähre und Landungssteg und fällt ins Wasser. Sofort eilen ihm seine Kollegen zu Hilfe. Gleichzeitig wählt jemand die 112.

Mit schweren Verletzungen wird der Mann aus dem Wasser gerettet. Ein Notarzt von der Insel beschließt, dass der Mann auf schnellstem Weg in eine Spezialklinik auf das Festland gebracht werden muss. Jetzt benötigt der Patient die Hilfe des Niebüller Rettungshubschraubers. Wenige Minuten nach der Alarmierung der Rettungsleitstelle, ertönt bereits das Geräusch eines Hubschraubers über Wyk. Für die Landung von Christoph Europa 5 hat die Polizei bereits einen Landeplatz abgesperrt. „So konnten wir in unmittelbarer Nähe der Hafenanlage landen“, berichtet Pilot Jürgen Voiß. Am Hafen wartet schon ein Rettungswagen mit dem Patienten auf die Luftretter. Sofort nach der Landung eilen Notarzt Oliver Buchholtz und Rettungsassistent Christoph Mathäus zu dem Verletzten und bereiten ihn für den Transport mit dem rot-weißen Hubschrauber vor. „So konnten wir bereits nach sehr kurzer Zeit wieder mit dem Patienten an Bord vom Boden abheben“, berichtet Jürgen Voiß. Innerhalb von wenigen Minuten fliegen die Luftretter an das Diakoniekrankenhaus Flensburg. Hier wird der Schwerverletzte zur weiteren Behandlung an das Klinikpersonal übergeben.

Weitere Neuigkeiten:

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

20.08.2013 | News-Bericht (Spende)
Am 5. Mai besuchten Helga und Johann Jens Asmussen die Niebüller Station der DRF Luftrettung und übergaben eine Spende über 500 Euro. Warum sie die gemeinnützig tätige…