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26.05.2017 | News-Bericht

Tag der offenen Tür an der Station Greifswald

  • Der Tag der offenen Tür der Greifswalder Station stieß auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick in das Innere einer BK 117 zu werfen.
    Der Tag der offenen Tür der Greifswalder Station stieß auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick in das Innere einer BK 117 zu werfen.
  • Ein Highlight war die Rettungsübung, bei der die Feuerwehr ein Auto mit schwerem Gerät öffnete.
    Ein Highlight war die Rettungsübung, bei der die Feuerwehr ein Auto mit schwerem Gerät öffnete.
  • Christoph 47 startete während des Tages vor den Augen der Besucher zu insgesamt fünf Einsätzen.
    Christoph 47 startete während des Tages vor den Augen der Besucher zu insgesamt fünf Einsätzen.
  • Besucher konnten auch selbst Hand anlegen und unter fachkundiger Anleitung die lebensrettende Herz-Lungen-Wiederbelebung üben.
    Besucher konnten auch selbst Hand anlegen und unter fachkundiger Anleitung die lebensrettende Herz-Lungen-Wiederbelebung üben.

Bei schönstem Sonnenschein öffnete die Greifswalder Station der DRF Luftrettung kürzlich ihre Türen für Besucher. Rund 5.000 Interessierte folgten der Einladung und warfen einen Blick hinter die Kulissen der rot-weißen Luftretter. „Wir freuen uns sehr, dass unser Tag der offenen Tür so großen Anklang fand", resümiert Volker Grundmann, Stationsleiter in Greifswald. „Es ist schön zu sehen, dass die Hubschrauberstation hier in der Region so gut angenommen wird und sich die Menschen für unsere Arbeit interessieren."

Gleich zu Beginn durfte sich die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung über eine Spende freuen: Der lokale Ableger des Rotary Clubs übergab symbolisch die Summe von 500,- Euro. Volker Grundmann nahm den Spendenscheck entgegen und dankte den Spendern im Namen der ganzen DRF Luftrettung herzlich für die Unterstützung.

Nach Begrüßung und Spendenübergabe startete das Programm. Besonders spannend für die Besucher war die große Rettungsdienstübung. Bei ihr konnten sie hautnah miterleben, wie ein täuschend echt geschminkter „Verletzter" aus einem Autowrack befreit und versorgt wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Greifswald setzte schweres Bergegerät ein, um das Auto aufzubiegen. Retter des Arbeiter-Samariter-Bunds, die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeugs und die Greifswalder Crew der DRF Luftrettung, die den „Einsatzort" nach einer Platzrunde lebensecht anflog, versorgten den Verletzten. Dann wurde dieser im Hubschrauber abtransportiert.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Offshore-Hubschraubers der DRF Luftrettung aus Güttin. Die Besatzung setzte bei ihrem Anflug auf das Festgelände einen Notarzt mit der Rettungswinde ab und nahm ihn auch wieder so auf, bevor sie sich wieder nach Rügen verabschiedete. Weitere Action gab es bei einer Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr: Die große Drehleiter wurde ausgefahren, um die Rettung eines Verletzten vom Hangardach zu demonstrieren.

Auch weitere Partner der Luftretter zeigten Fahrzeuge und Geräte und stellten ihre Arbeit vor. Die DGzRS brachte beispielsweise ein acht Meter langes Schiff zur Besichtigung mit, das Technische Hilfswerk schweres Gerät, das im Katastrophenfall zum Einsatz kommt.

Im Hangar konnten Kinder in insgesamt neun „Kinder lernen helfen"-Kursen der DRF Luftrettung lernen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Ihre Eltern konnten in der Zwischenzeit ein Reanimationstraining absolvieren oder sich an einem Stand des DRF e.V. über die lebensrettende Arbeit der gemeinnützig tätigen Luftrettungsorganisation informieren.

Fazit von Volker Grundmann: „Wir hatten eine tolle Veranstaltung und freuen uns sehr, dass so viele begeisterte Besucher gekommen sind. Herzlichen Dank an alle unsere Partner für ihre Unterstützung und Präsenz. Und ich danke natürlich auch besonders allen Kolleginnen und Kollegen für ihr großes Engagement, das diesen Tag möglich gemacht hat!" 

Video zum Tag der offenen Tür

 

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