22.11.2018 | News-Bericht

Team von Christoph 60 versorgt schwerverletzte Seniorin

  • Bringt unter dem Funkrufnamen Christoph 60 im Notfall schnelle Hilfe: eine EC 135.
    Bringt unter dem Funkrufnamen Christoph 60 im Notfall schnelle Hilfe: eine EC 135.

Sechs teils Schwerverletzte hatte ein schlimmer Unfall zur Folge, zu dem Christoph 60 an einem Sonntagnachmittag gerufen wurde. In der unterfränkischen Gemeinde Bastheim kollidierten an jenem Tag zwei Autos miteinander. Ein aus Bad Neustadt kommender Wagen war gerade in Richtung Bastheim unterwegs. Bei einer Kreuzung stieß er plötzlich mit einem abbiegenden Pkw zusammen. Die insgesamt sechs Insassen der beiden Fahrzeuge wurden verletzt und benötigten schnellstmöglich medizinische Versorgung. Neben weiteren Rettungsmitteln alarmierte die Leitstelle daher auch das Suhler Team der DRF Luftrettung zum Unglücksort.

Pilot Ronny Eissmann, Hubschraubernotarzt Torsten Müller und Rettungsassistent Tobias Strom flogen sofort los. Kurz darauf kamen sie über der Kreuzung an, und Eissmann landete die Maschine der DRF Luftrettung in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle. Der bodengebundene Rettungsdienst kümmerte sich bereits um die Patienten. Diese mussten zuvor von der ebenfalls anwesenden Feuerwehr aus den völlig zerstörten Autowracks befreit werden.

Das medizinische Team von Christoph 60 übernahm sogleich eine 92-jährige Beifahrerin, die bei der Kollision schwer verletzt wurde. Diese, berichtet die Suhler Crew der DRF Luftrettung, habe bei der Kollision verschiedene Frakturen sowie eine Prellung des Beckens erlitten.

Nachdem Torsten Müller und Tobias Strom die Schmerzen der Seniorin gelindert und ihren Kreislauf stabilisiert hatten, luden die Luftretter aus Thüringen die Frau behutsam in den rot-weißen Hubschrauber ein. Mit Christoph 60 als schnellstmöglichem Transportmittel wurde die Verunglückte dann in nur neun Minuten zum Helios Klinikum nach Meiningen geflogen. Dort übergaben Müller und Strom die 92-Jährige den Spezialisten der Klinik, welche die schweren Verletzungen der Patientin weiterbehandelten.

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