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22.05.2017 | News-Bericht

Teenager bei Verkehrsunfall schwer verletzt

  • Narkose noch auf der Straße bei einem schwer verletzten Teenager.
    Narkose noch auf der Straße bei einem schwer verletzten Teenager.

Je angenehmer die Temperaturen, desto häufiger kommt es auf den Straßen zu Unfällen mit Motorradfahrern. Aufgrund der fehlenden Knautschzone gehen diese für die Zweiradfahrer selten glimpflich aus.

So zog sich vor Kurzem der 17 Jahre alte Lenker eines motorisierten Zweirads beim Zusammenstoß mit einem Pkw ein schweres Polytrauma zu. Die Leitstelle von Sachsen-Anhalt (KOST Halle) alarmierte einen Hubschrauber der DRF Luftrettung aus Halle sowie die Besatzung eines Rettungswagens und eine bodengebundene Notärztin zum Unfallort nach Liedersdorf (Mansfelder Land).

Am Unfallort eingetroffen versorgten Hubschraubernotarzt Dr. Thomas Mader und Notfallsanitäter Steffen Broßeit den Zweiradfahrer gemeinsam mit den bodengebundenen Rettungskräften. Um seinen Kreislauf zu entlasten, wurde der 17-Jährige noch vor Ort in Narkose gelegt und künstlich beatmet. Ziel war es, mögliche Komplikationen während des Transports in die Klinik weitgehend auszuschließen. Auf einer Vakuummatratze fixiert wurde er in den Hubschrauber verbracht und an den Überwachungsmonitor angeschlossen. Dieser zeigt der medizinischen Besatzung die Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung permanent an. Gerät einer der Werte aus der Norm, kann der Notarzt, der während des Transports in die Zielklinik beim Patienten sitzt, sofort stabilisierende Maßnahmen ergreifen.

Noch während des Fluges kündigte die Crew die Ankunft ihres Patienten in der Unfallklinik Halle Bergmannstrost an, sodass der Patient am Hubschrauberlandeplatz bereits erwartet und direkt in den Schockraum gebracht wurde. Nach der Patientenübergabe an das Schockraumteam nahm Pilot Norbert Ebbighausen seine Crew an Bord, meldete Christoph Halle wieder einsatzbereit und kehrte an die Station zurück.

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