Sie sind hier

16.02.2017 | News-Bericht

Tragischer Unfall im Wald

  • Christoph 36 landet am abgelegenen Einsatzort
    Christoph 36 landet am abgelegenen Einsatzort

Unbemerkt und hilflos lag ein Förster am 8. Februar mit schweren Verletzungen im Wald, bis die Rettungskräfte ihn medizinisch versorgen konnten. Was war passiert? Am frühen Vormittag war der 62-Jährige im Gebiet Altmark alleine zu einem Hochsitz gefahren, um diesen zu reparieren – Routine für den erfahrenen Förster. Unglücklicherweise brach jedoch beim Prüfen des Geländers eine Leiste ab, so dass der Mann sechs Meter in die Tiefe stürzte und dort regungslos liegen blieb. Als er um 11:45 Uhr nicht zum Mittagessen bei seiner Frau erschien, benachrichtigte diese seinen Freund, um nach ihm zu suchen. Dieser fand ihn dann wenig später am Fuße des Hochsitzes bewusstlos vor und setzte sofort den Notruf ab. Als der bodengebundene Rettungsdienst aus Klötze bei dem Mann eintraf, lag dieser vermutlich schon etwa drei Stunden im Wald. Auch wenn der Waldboden den Aufprall des Mannes bei seinem Sturz etwas gedämpft hatte, wies der Patient schwere Verletzungen auf: ein Schädel-Hirn-Trauma verbunden mit Brüchen am Oberkörper und am Arm.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der Abgelegenheit des Einsatzortes forderten die Rettungskräfte daher den Magdeburger Rettungshubschrauber nach. „Um 13:35 Uhr erreichte uns die Alarmierung der Leitstelle Altmark. Kurz darauf landeten wir in dem Waldstück südöstlich von Klötze direkt an der Unglücksstelle“, berichtet Björn Hüdepohl, Pilot an der Station Magdeburg. Der bodengebundene Notarzt hatte den Patienten bereits im Rettungswagen medizinisch versorgt. „Unsere Notärztin übernahm dann die Behandlung des Mannes, der mit Medikamenten stabilisiert und anschließend in den Rettungshubschrauber transportiert wurde, um ihn schnellstmöglich in eine Spezialklinik zu bringen“, so Hüdepohl weiter. Der Patient wurde den behandelnden Ärzten im Schockraum der Uniklinik Magdeburg übergeben.

Weitere Neuigkeiten:

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Große Freude bei den Organisatorinnen der "Kinderklinikkonzerte" bei der Preisverleihung "Magdeburger des Jahres 2016"
24.02.2017 | News-Bericht
Bereits zum dritten Mal war das Kinderklinikkonzert im vergangenen August im Hangar von Christoph 36 zu Gast. Jetzt wurde das Engagement der beiden Organisatorinnen, Nicole John…