27.07.2012 | News-Bericht

Traktor-Spritztour endet im Straßengraben

  • Der Patient wird in den Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung gebracht und in das Dresdner Herzklinikum geflogen.
In einem unbeochbachteten Moment unternahmen zwei 9 und 5 Jahre alte Jungen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis eine Spritztour mit dem Traktor ihres Vaters. Auf dem Anhänger saßen drei weitere Kinder. Plötzlich verlor der 9-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet in den Straßengraben. Der Traktor kippte um und begrub die beiden Kinder unter sich. Glücklicherweise war ein Hohlraum zwischen Graben und Traktor, der Schlimmeres verhinderte. Ersthelfer eilten zum Unfallort und setzten einen Notruf ab. Der Disponent der Leitstelle Villingen alarmierte bodengebundene Rettungskräfte sowie die Besatzung der Luftrettung aus Villingen-Schwenningen, die kurz darauf am Unfallort eintraf. Als Notarzt Dr. Sebastian Kern und Rettungsassistent Andreas Schuhbauer den umgekippten Traktor erreichten, war der ältere Junge bereits unter der Zugmaschine hervorgeklettert. Er hatte bei dem Unfall nur Prellungen und Schürfwunden erlitten. Sein jüngerer Bruder war von Ersthelfern befreit worden. Neben einer starken Gehirnerschütterung hatte auch er Prellungen und Schürfwunden. Außerdem stand er unter Schock. Die medizinische Besatzung legte ihm eine Halskrause an und bettete ihn auf eine Vakuummatratze, um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Da innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde der Junge an Bord von Christoph 11 schnell und schonend in das Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen transportiert. Der neun Jahre alte Bruder wurde mit dem Rettungswagen in das gleiche Krankenhaus gebracht. Die drei Kinder auf dem Anhänger blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.

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