20.08.2019 | News-Bericht

Überschlag auf abschüssiger Straße

  • Der Pkw-Fahrer muss zunächst von den Kräften der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden.
    Der Pkw-Fahrer muss zunächst von den Kräften der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden.
  • Nachdem der 53-Jährige aus dem Unfallwagen befreit worden ist, lädt ihn das Team von Christoph 51 in den Hubschrauber und hebt schleunigst ab.
    Nachdem der 53-Jährige aus dem Unfallwagen befreit worden ist, lädt ihn das Team von Christoph 51 in den Hubschrauber und hebt schleunigst ab.

Vergangene Woche ist ein 53-Jähriger mit seinem Auto abends zwischen Spraitbach und Hönig unterwegs. „Vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit“, wie die Polizei schildert, gerät er an einer abschüssigen Stelle plötzlich mit seinem „Astra“ von der Fahrbahn. Der Pkw fliegt über eine angrenzende Böschung, überschlägt sich und bleibt nach etwa 50 Metern in einem benachbarten Wald auf dem Dach liegen.

Polizei, bodengebundener Notarzt, die DRF Luftrettung in Stuttgart und die Freiwillige Feuerwehr Spraitbach werden alarmiert. Umgehend steigen daraufhin Pilot Thomas Roth, Notarzt Dr. Johannes Naser und Notfallsanitäter Tilman Heger, die die Besatzung von Christoph 51 bilden, in ihre EC 145 und fliegen zur Kreisstraße, die Spraitbach und Hönig auf Höhe der Ortschaft Ruppertshofen verbindet. Nach wenigen Minuten erreichen die Luftretter den Unglücksort.

Dort muss der Unfallverursacher zunächst von den Kräften der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Bereits während der technischen Rettung versorgen Hubschraubernotarzt Naser und Notfallsanitäter Heger den Verletzten gemeinsam mit den bodengebundenen Kollegen im Fahrzeugwrack. Der Mann hat sich mehrere Knochenbrüche zugezogen, es besteht zudem der Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma.

Nachdem der 53-Jährige aus dem Unfallwagen befreit worden ist, lädt ihn das Team von Christoph 51 in den Hubschrauber und hebt schleunigst ab. Der Pkw-Fahrer wird schnellstmöglich ins Klinikum Ludwigsburg geflogen, wo die dortigen Ärzte die Behandlung der Unfallfolgen fortführen.

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