21.12.2018 | News-Bericht

Verdacht auf Herzinfarkt bei 33-jährigem Jessener

  • Blick ins Cockpit einer H 135.
    Blick ins Cockpit einer H 135.

Dass von Herzerkrankungen keineswegs nur ältere Menschen betroffen sind, erfuhr die Crew von Christoph Halle wieder einmal Mitte Dezember. Das Team der DRF Luftrettung wurde an einem Nachmittag nach Jessen (Landkreis Wittenberg) beordert. In der am Fluss Schwarze Elster gelegenen Stadt klagte ein 33-Jähriger über starke Schmerzen in der Brust. „Er hatte den Rettungsdienst alarmiert. Dieser forderte den Christoph Halle nach, um den Patienten schnellstmöglich in ein geeignetes Krankenhaus zu transportieren“, erläutert Norbert Ebbighausen, der an jenem Tag im Einsatz war. Gemeinsam mit seinen Kollegen, Hubschraubernotärztin Dr. Ute Süße und Notfallsanitäter Matthias Thomas, machte er sich auf den Weg.

Wenig später trafen sie in Jessen ein. Norbert Ebbighausen setzte die Maschine der DRF Luftrettung in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle auf, und das medizinische Team von Christoph Halle lief daraufhin zu dem Erkrankten. Noch immer klagte der 33-Jährige über Brustschmerzen, und es bestand der Verdacht auf einen Herzinfarkt. Der Mann wurde von der Besatzung des Rettungswagens, Dr. Ute Süße sowie Notfallsanitäter Matthias Thomas umgehend medizinisch versorgt und stabilisiert. Auch wurde der Patient rasch für den Transport vorbereitet und dann behutsam in die rot-weiße H 135 eingeladen.

Kurz darauf hob die Crew der DRF Luftrettung wieder von der Einsatzstelle ab und flog mit dem 33-Jährigen an Bord zum Universitätsklinikum Halle, wo die weitere Behandlung des möglichen Infarktes erfolgen sollte. „Dort wurde der Patient unmittelbar an das Team der zentralen Notaufnahme übergeben“, schildert Pilot Norbert Ebbighausen den weiteren Ablauf. Für ihn und seine beiden Kollegen ging es dann an diesem späten Mittwochnachmittag wieder zurück zu der am Flughafen Halle/Oppin gelegenen Station der DRF Luftrettung.

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