04.02.2019 | News-Bericht

Verdacht auf Hirnblutung

  • Eine Frau schwebt durch eine Hirnblutung in Lebensgefahr. Christoph 51, der Stuttgarter Hubschrauber der DRF Luftrettung, bringt sie nach der Untersuchung und Stabilisierung durch den Hubschrauberarzt schnell in eine Spezialklinik.
    Eine Frau schwebt durch eine Hirnblutung in Lebensgefahr. Christoph 51, der Stuttgarter Hubschrauber der DRF Luftrettung, bringt sie nach der Untersuchung und Stabilisierung durch den Hubschrauberarzt schnell in eine Spezialklinik.

Ein früher Einsatz führt das Team von Christoph 51 vor wenigen Tagen nach Welzheim: Eine 46-jährige Frau klagt hier über plötzlich eingetretene, starke Kopfschmerzen. Eine Rettungswagenbesatzung ist schnell da, fordert jedoch angesichts des schlechten Zustands der Patientin umgehend einen Notarzt nach. Die Rettungsleitstelle Rems-Murr reagiert sofort und beordert die Stuttgarter Crew der DRF Luftrettung zu dem Luftkurort im beschaulichen Welzheimer Wald.

Unverzüglich besteigen Pilot Thomas Roth, Hubschraubernotarzt Dr. Gregor Lichy und Notfallsanitäter Tilmann Heger die EC 145 und starten von ihrer am Flugplatz Pattonville gelegenen Station. Nach nur knapp zehn Minuten erreichen sie bereits die Einsatzstelle. Thomas Roth landet die Maschine der DRF Luftrettung auf einem großen, freien Parkplatz, und der Notarzt und der Notfallsanitäter von Christoph 51 eilen zu der 46-jährigen Welzheimerin. „Bei unserer Ankunft war die Patientin schon im Rettungswagen, und ihr Zustand hatte sich deutlich verschlechtert“, erinnert sich Pilot Roth an jenen Sonntagmorgen im Januar. „Dr. Lichy musste die Frau mit Verdacht auf eine Hirnblutung intubieren.“ Bei einer sogenannten Subarachnoidalblutung liegt eine arterielle Blutung zwischen der weichen Hirnhaut und der Spinngewebshaut vor, was zu einem Anschwellen des Gehirns führen kann – ein lebensbedrohlicher Zustand.

Die Patientin muss daher für die weitere Behandlung schnellstmöglich zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung gebracht werden. Die Stuttgarter Luftretter entscheiden sich für das Klinikum Ludwigsburg. Nachdem die Erkrankte in den Hubschrauber eingeladen wurde, startet Thomas Roth erneut die Triebwerke der rot-weißen Maschine, und die Besatzung macht sich auf den Weg nach Ludwigsburg. Wieder benötigt das Team von Christoph 51 lediglich knapp zehn Minuten. Angekommen an der Klinik, übergibt Gregor Lichy die Welzheimerin an die schon bereitstehenden Ärzte des Krankenhauses. Die Diagnose des Mediziners, eine lebensgefährliche Hirnblutung, bestätigt sich hier später durch eine Computertomographie.

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Mehr zur Station:

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