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28.03.2017 | News-Bericht

Verunglückter Taucher: Rettungsübung mit Christoph Halle

  • Bei der unangekündigten Übung am Taucherkessel Löbejün sollten die Trainingsteilnehmer einen verunglückten Taucher versorgen.
    Bei der unangekündigten Übung am Taucherkessel Löbejün sollten die Trainingsteilnehmer einen verunglückten Taucher versorgen.

Ein Taucher bekommt während des Tauchgangs Probleme und kommt zu schnell an die Oberfläche. Der Rettungsdienst wird alarmiert mit dem Meldebild „bewusstlose Person nach Tauchunfall". So und ähnlich waren die Szenarien, mit denen sich insgesamt 20 Ärzte beim diesjährigen Qualifikationskurs „Tauchmedizin" neun Tage lang beschäftigten. Den Kurs organisiert das Universitätsklinikum Halle zusammen mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara.

Neben theoretischer Fortbildung und praktischen Übungen, beispielsweise an der Druckkammer der Uniklinik Halle, umfasste der Kurs auch in diesem Jahr wieder eine unangekündigte Simulation am Taucherkessel in Löbejün. Die ahnungslosen Teilnehmer wurden am vergangenen Sonntag zum Kursabschluss an den See bestellt und dort mit einem realistisch nachgestellten Tauchunfall konfrontiert. Aufgabe war es, einen vermeintlich verunglückten Taucher regelgerecht zu versorgen.

Die Organisatoren hatten wie immer die Station Halle der DRF Luftrettung in die Übung eingebunden. So landete während der Rettungssimulation Christoph Halle direkt am Seeufer. Die Kursteilnehmer vollzogen noch die Übergabe des Verletzten an die Hubschraubercrew, dann wurde die Simulation aufgelöst und nachbesprochen.

Das Fazit der Teilnehmer war durch die Bank positiv: „Mir hat vor allem die Realitätsnähe der Fortbildung gefallen, die sich durch die gesamten neun Tage zog", unterstrich einer der teilnehmenden Ärzte. „Es war auch sehr beeindruckend, dass Christoph Halle bei der unangekündigten Übung am See dabei war."

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