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04.03.2013 | News-Bericht

Waldarbeiter verletzt: Schnelle Rettung aus dem Forst durch die DRF Luftrettung

Seinem Mobiltelefon und dem schnellen Einsatz des Hubschraubers der DRF Luftrettung aus Göttingen verdankt ein 45 Jahre alter Waldarbeiter möglicherweise sein Leben. Am 26. Januar transportierte er mit einem Holzrücker (Forstmaschine) Baumstämme aus dem Forst zu einem Weg. Dabei rutschte vermutlich ein Stahlseil von einem der Stämme ab und traf den Mann im Gesicht. Trotz schwerer Verletzungen konnte er mit seinem Mobiltelefon einen Notruf absetzen und dem Disponenten der Leitstelle Werra-Meißner seine ungefähre Position durchgeben. Dieser alarmierte umgehend die Göttinger Luftretter zum Unfallort. Der Einsatzort befand sich auf einer Kuppe im Waldgebiet Neuseesen bei Witzenhausen und war mit dem Rettungswagen nicht erreichbar. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung landete Christoph 44 als erstes Rettungsmittel in der Nähe des Unfallorts. Sofort eilte die medizinische Besatzung durch den tiefen Schnee zu dem Forstarbeiter, der schwere Gesichtsverletzungen erlitten hatte. Hubschraubernotärztin Dr. Kathleen Bode verabreichte ihm Medikamente zur Kreislaufstabilisierung und gegen die Schmerzen und bedeckte seine Wunden mit sterilen Tüchern. „Es bestand zudem der Verdacht einer Verletzung der Halswirbelsäule, daher haben wir dem Patienten eine Halskrause angelegt. Um seine Körpertemperatur zu erhalten, haben wir ihn in eine spezielle Wärmedecke gelegt“, berichtet Rettungsassistent Christian Schulze. Inzwischen hatten auch Einsatzkräfte des bodengebundenen Rettungsdienstes und des technischen Hilfswerks den Unfallort erreicht. Mit ihrer Hilfe wurde der Verletzte über das unwegsame Gelände zum Hubschrauber gebracht und an Board von Christoph 44 an die Göttinger Universitätsklinik transportiert. Wenige Minuten später übergab die medizinische Besatzung den Patienten an die weiterbehandelnden Ärzte.

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