04.01.2019 | News-Bericht

Zehnjährige von Auto angefahren

  • Schock in Oberhausen: Eine Zehnjährige wird von einem Transporter angefahren. Christoph 53 ist schnell zur Stelle, das Kind wird notärztlich versorgt und in eine Klinik geflogen. Symbolbild.
    Schock in Oberhausen: Eine Zehnjährige wird von einem Transporter angefahren. Christoph 53 ist schnell zur Stelle, das Kind wird notärztlich versorgt und in eine Klinik geflogen. Symbolbild.

„Wir waren soeben mit unserem morgendlichen Check der Maschine fertig und wollten gerade Einsatzbereitschaft bei der Leitstelle melden, da klingelte das Telefon, exakt eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang“, erzählt Andreas Kempf von einem kürzlich erfolgten Einsatz. Der Pilot von Christoph 53 und seine Crewkollegen wurden an jenem frühen Dezembermorgen von der Leitstelle nach Oberhausen-Rheinhausen beordert. In der südlich von Mannheim gelegenen Gemeinde hatte sich ein Verkehrsunfall zugetragen: Ein zehnjähriges Mädchen wurde innerorts mit großer Wucht von einem Transporter angefahren. Sofort flog Kempf gemeinsam mit Hubschraubernotarzt Dr. Niko Schneider und Notfallsanitäter Thomas Sperber dem Kind zu Hilfe.

Nach kurzem Flug kam das Mannheimer Team der DRF Luftrettung direkt über der Einsatzstelle an, und Andreas Kempf setzte die rot-weiße Maschine auf. Der bodengebundene Rettungsdienst war bereits eingetroffen, auch die Feuerwehr war im Einsatz. Nach der Landung stiegen Niko Schneider und Thomas Sperber sofort aus und eilten zu dem jungen Unfallopfer, das sich bereits im Rettungswagen befand. Das Mädchen hatte jedoch das sprichwörtliche „Glück im Unglück“, wie Kempf hinzufügt: „Es stellte sich heraus, dass das Kind offenbar nicht schwer verletzt war.“ Prellungen am Becken konnten vorläufig festgestellt werden. Der Notarzt der DRF Luftrettung versorgte die Patientin unverzüglich mit Thomas Sperber und den bodengebundenen Kollegen.

Um trotzdem schlimmere Verletzungen auszuschließen, entschied die Crew von Christoph 53, die Zehnjährige zur weiteren Untersuchung in ein geeignetes Krankenhaus zu fliegen. Die Wahl der Besatzung fiel auf die Universitätsklinik Mannheim. Knapp zehn Minuten nach dem Abheben von der Unfallstelle erreichten die Luftretter das Krankenhaus und übergaben das verletzte Kind an die weiterbehandelnden Ärzte.

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