Sie sind hier

09.07.2018 | News-Bericht

Zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung gemeinsam auf der B 88 im Einsatz

  • Beide Piloten konnten direkt bei der Unfallstelle landen, sodass die Notärzte und Notfallsanitäter der DRF Luftrettung die Verletzten schnell erreichten.
    Beide Piloten konnten direkt bei der Unfallstelle landen, sodass die Notärzte und Notfallsanitäter der DRF Luftrettung die Verletzten schnell erreichten.

Der Zusammenprall zweier Pkw auf der Bundesstraße 88 N zwischen Langewiesen und Gehren hatte für die Fahrzeuginsassen so schlimme Folgen, dass zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung gleichzeitig benötigt wurden.

Der Fahrer des einen bei dem Unglück beteiligten Autos, ein 68-jähriger Mann, verstarb tragischerweise noch an der Unfallstelle. Seine beiden Mitfahrer – die 64-jährige Ehefrau und ein 62-jähriger Verwandter – wurden ihrerseits sehr schwer verletzt. Glücklicherweise nicht ganz so schlimme Auswirkungen hatte der Zusammenstoß für eine 44-jährige Frau und deren sieben Jahre alte Tochter, die im zweiten Pkw gesessen hatten und leicht verletzt wurden.

Die Rettungsleitstelle Ilmkreis beorderte sofort nach Erhalt des Notrufs zahlreiche Rettungsmittel zum Unfallort, neben dem bodengebundenen Notarzt und der Polizei rückte die Feuerwehr an. Und auch der in Suhl beheimatete Christoph 60 bekam den Auftrag, zur B 88 zu fliegen, um bei der Versorgung und dem anschließenden Transport der Betroffenen zu helfen.

„Nachdem sich herausstelle, dass der 62-Jährige ebenfalls schwerste Verletzungen davongetragen hatte – er zog sich ein Polytrauma zu, das in einem Traumazentrum behandelt werden musste –, wurden wir zudem nachgefordert“, berichtet Michael Jansen. Er ist Pilot von Christoph Thüringen, der in Bad Berka stationiert ist. Zusammen mit dem diensthabenden Hubschraubernotarzt und seinem Crew-Kollegen Rene Barthel startete Jansen die rote EC 145 der DRF Luftrettung sofort und flog zur Unterstützung nach Langewiesen.

Dort kamen die Luftretter aufgrund einer Einsatzgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern sehr rasch an. „Wir sind dann nach wenigen Flugminuten direkt auf der abgesperrten Straße am Unfallort zur Landung gegangen. Da standen unsere Kollegen aus Suhl bereits“, schildert Jansen den weiteren Einsatzverlauf. Das medizinische Team von Christoph Thüringen kümmerte sich nach dem Aufsetzen unverzüglich um den Verwandten des einen Fahrzeugführers. Nach der ersten Versorgung des Polytraumas am Unfallort und der Vorbereitung des Patienten für den Transport flog der Bad Berkaer Hubschrauber der DRF Luftrettung den 62-Jährigen binnen nur weniger Minuten schnellstens in die Zentralklinik Bad Berka, damit die dortigen Ärzte die weiteren, dringend notwendigen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen beginnen konnten.

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Die Grundschüler hatten Glück: Zusätzlich zum Klinikum durften sie auch noch Christoph Thüringen besuchen. Symbolbild.
09.07.2018 | News-Bericht
Als die Rettungsleitstelle Jena vor einigen Tagen Christoph Thüringen nach Saalfeld alarmierte, lag im dortigen Krankenhaus ein Mann, der dringend aus diesem in ein Haus der…