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29.08.2016 | News-Bericht

Zwei Männer erleiden Augenverätzungen

  • Christoph Thüringen und Christoph 60 aus Suhl waren im Einsatz, nachdem sich zwei Arbeiter schwer an den Augen verletzt hatten.
    Christoph Thüringen und Christoph 60 aus Suhl waren im Einsatz, nachdem sich zwei Arbeiter schwer an den Augen verletzt hatten.

Strenger Geruch liegt in der Luft. Im runden Nachklärbecken schwappt bräunliches Abwasser gegen die Betonwand. Zwei Männer sind gerade mit Montagearbeiten an der Kläranlage beschäftigt, als es plötzlich laut zischt: Ätzendes Gas tritt aus.

Die Besatzung von Christoph Thüringen befindet sich gerade auf dem Rückflug an die Heimatstation in Bad Berka. Zuvor haben sie eine Patientin, die dringend in einer Spezialklinik operiert werden musste, von Suhl nach Bad Neustadt transportiert. Jetzt erreicht Pilot, Notarzt und Rettungsassistent ein neuer Einsatz: Zwei Arbeiter haben sich in einer Kläranlage schwere Augenverätzungen zugezogen. So schnell wie möglich müssen die beiden Verletzten von einem Notarzt medizinisch versorgt und in eine Spezialklinik geflogen werden. Pilot Michael Jansen verlässt den aktuellen Kurs und schwenkt um Richtung Unfallort.

„Um beide Männer gleichzeitig optimal versorgen und transportieren zu können, wurde auch Christoph 60 in Suhl alarmiert", berichtet Michael Jansen. Fast zeitgleich landen die beiden rot-weißen Hubschrauber in der Nähe der Kläranlage. Kaum stehen die Kufen der Hubschrauber fest auf dem Boden, eilen die Notärzte und Rettungsassistenten zu den beiden Patienten und übernehmen ihre medizinische Versorgung vom bodengebundenen Notarzt. Innerhalb von wenigen Minuten sind die zwei Schwerverletzten bereit für den Flug und werden an Bord der beiden Hubschrauber aufgenommen. Michael Jansen startet das Triebwerk von Christoph Thüringen. Nächstes Ziel: Jena. „Um die Patienten jetzt so schnell wie möglich in einer auf Augen spezialisierten Klinik versorgen zu können, ist der Transport per Hubschrauber die beste Option", so der erfahrene Pilot der DRF Luftrettung. Schon kurze Zeit später können beide Männer von den Bestatzungen an das Klinikpersonal übergeben werden.

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