Sie sind hier

23.12.2016 | News-Bericht

Zwei rot-weiße Hubschrauber an ECMO-Transport beteiligt

  • In Schwäbisch Hall nehmen die Nürnberger Luftretter den Patienten und das ECMO-Team aus Tübingen an Bord des Intensivhubschraubers auf.
    In Schwäbisch Hall nehmen die Nürnberger Luftretter den Patienten und das ECMO-Team aus Tübingen an Bord des Intensivhubschraubers auf.
  • Die Intensivhubschrauber der DRF Luftrettung sind für solche Transporte optimal ausgestattet.
    Die Intensivhubschrauber der DRF Luftrettung sind für solche Transporte optimal ausgestattet.

In Bayreuth am Krankenhaus ist soeben ein rot-weißer Intensivhubschrauber gelandet: Die Nürnberger Luftretter haben hier einen Patienten an das Klinikpersonal übergeben. Jetzt erreicht sie ein neuer Funkspruch. Ein Krankenhauspatient in Schwäbisch Hall benötigt schnellstmöglich ihre Hilfe. Sein Blut erhält durch die Lunge nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Jetzt muss der erkrankte Mann auf schnellstem Weg an eine künstliche Lunge (ECMO) angeschlossen und von Schwäbisch Hall zu den ECMO-Spezialisten nach Tübingen verlegt werden. Sofort starten die Nürnberger Luftretter zu ihrem neuen Einsatz.

Damit keine Zeit verloren geht, alarmiert die Einsatzzentrale neben Christoph Nürnberg auch den Stuttgarter Rettungshubschrauber Christoph 51. Die Stuttgarter Besatzung fliegt nach Tübingen, um dort das ECMO-Gerät und die ECMO-Spezialisten abzuholen und nach Schwäbisch Hall zu bringen. Während des Anfluges Richtung Schwäbisch Hall stehen die Besatzungen in ständigem Kontakt mit der Einsatzzentrale. „Wir erhielten über das System Rescue Track und unseren neuen Digitalfunk alle wichtigen Daten – zum Beispiel einen Ausweichlandeplatz in Schwäbisch Hall“, berichtet Notfallsanitäter Thorsten Schlicke. „Außerdem klärten wir mit der Einsatzzentrale, wie viele Personen des Tübinger ECMO-Teams wir mitnehmen konnten.“ So ist schon alles für den Flug mit dem Patienten vorbereitet, als die Nürnberger am Krankenhaus in Schwäbisch Hall landen: Die ECMO versorgt das Blut des Mannes mit Sauerstoff und die ECMO-Spezialisten sind bereit für den Rückflug nach Tübingen. Kurz darauf hebt Christoph Nürnberg wieder vom Boden ab. An Bord hat der Intensivhubschrauber nun den Patienten, umringt von zahlreichen Geräten und betreut durch den Notarzt der DRF Luftrettung und die ECMO-Spezialisten. Rund eine halbe Stunde später landet der rot-weiße Hubschrauber an der Universitätsklinik Tübingen, wo der Patient nun optimal versorgt werden kann.

Weitere Neuigkeiten:

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Christoph Nürnberg ist tief in der Nacht im Einsatz.
25.08.2016 | News-Bericht
Es ist tiefe Nacht und nur der Mond erhellt die Burg Hoheneck in Mittelfranken. Wo am Tage noch fröhliches Treiben einer Gruppe von Schülern herrschte, ist es mitten in der…