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Neuigkeiten und Berichte

Christoph 36 an der Unfallstelle.
19.07.2012 | News-Bericht

Getrübte Vorfreude

Glück im Unglück – das erfuhren am 28. Juni vier junge Menschen am eigenen Leib. Die drei Männer und eine Frau waren mit dem Auto unterwegs nach Leipzig, um beim Public Viewing das Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft anzusehen. Weit kamen sie jedoch nicht. Auf der A14, Höhe Bernburg (…Weiterlesen
20.07.2012 | News-Bericht

Kleinkind überlebt Sturz von Autozug

Am 15. Juli war eine Familie in ihrem Wohnmobil auf dem Autoreisezug von Westerland (Sylt) nach Niebüll unterwegs. Die Fahrt, die nur 35 Minuten dauert, wurde durch einen dramatischen Unfall jäh gestoppt: Aus noch ungeklärter Ursache öffnete sich die Tür des Wohnmobils. Der zwei Jahre alte Sohn der Familie wurde vom Sog des Fahrtwinds herausgerissen und stürzte in das hohe Gras neben dem Gleisbett. Sein Vater sprang bei einer Reisegeschwindigkeit von 70 km/h vom Zug, um seinem Kind zur Hilfe zu kommen. Vater und Sohn wurden dabei verletzt. Zur schnellen notärztlichen Versorgung alarmierte die Leitstelle Nord den Niebüller Hubschrauber der DRF Luftrettung. Da die genaue Position des Zuges zunächst noch unbekannt war, flog Pilot Jérôme Gehri die Bahnstrecke ab und hatte die Einsatzstelle nur fünf Minuten später aus der Luft ausgemacht. Sofort nach der Landung eilten Hubschraubernotärztin Dr. Bettina Hoffmann und Rettungsassistent Carsten Dummann zu den Verletzten. Da bei dem zweijährigen Kind Verdacht auf innere Blutungen bestand, war…Weiterlesen
20.07.2012 | News-Bericht

Auto unter Lkw verkeilt - Einsatz für Christoph 36

Glück im Unglück widerfuhr am 28. Juni einem älteren Ehepaar bei einem Verkehrsunfall. Der 80-jährige Ehemann war mit seinem Pkw in Möckern (Landkreis Jerichower Land) auf einen Lastkraftwagen aufgefahren. Dabei hatte sich das Auto unter dem Lkw verkeilt. Umgehend alarmierte die Rettungsleitstelle Burg bodengebundene Einsatzkräfte sowie Christoph 36 der DRF Luftrettung nach Möckern. Als Pilot Marco Cramme den Rettungshubschrauber am Unfallort landete, war das Ehepaar bereits von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Wagen befreit worden. Glücklicherweise waren die Verletzungen der beiden nicht lebensbedrohlich. Bei der Beifahrerin bestand neben einigen Hautabschürfungen der Verdacht auf eine Mittelhandfraktur. Der 80-jährige Autofahrer hatte sich eine Schulterfraktur zugezogen. Hubschraubernotarzt Dr. Tobias Hofmann verabreichte ihm ein Schmerzmittel und stabilisierte gemeinsam mit Rettungsassistent Stephan Nürnberg den Kreislauf des Verletzten. Danach wurden beide Patienten zur weiteren Behandlung mit dem Rettungswagen…Weiterlesen
20.07.2012 | News-Bericht

Schneller Transport in Stroke Unit durch Christoph 37

Am 25. Mai alarmierte die Leitstelle Mansfeld-Südharz die Besatzung des Nordhäuser Hubschraubers der DRF Luftrettung zu einem Notfall. Ein 63 Jahre alter Mann aus Brücken (Landkreis Mansfeld-Südharz) hatte einseitige Lähmungserscheinungen, die einen Schlaganfall vermuten ließen. Kaum hatte Pilot Kay Wode die rot-weiß lackierte EC 135 in der Nähe des Einsatzorts gelandet, eilten Hubschraubernotarzt Dipl. med. Norbert Leib und Rettungsassistent Matthias Dietrich zu dem 63-Jährigen. Sie legten ihm einen Zugang für Infusionen und stabilisierten seinen Kreislauf. Anschließend verbrachten sie ihn in den Hubschrauber, wo er an ein Monitoring anschlossen wurde. So konnten seine Vitalwerte während des Transports permanent kontrolliert werden. „Meistens ist ein verstopftes Gefäß im Gehirn Auslöser für einen Schlaganfall. In diesem Fall muss man das sogenannte Lyse-Fenster beachten. Es bezeichnet einen Zeitraum von viereinhalb Stunden, in dem der Pfropf durch die Lyse-Behandlung, d.h. die Gabe eines blutverdünnenden Medikaments, gelöst werden…Weiterlesen
20.07.2012 | News-Bericht

Rettung in der Luft

Am 8. Juli wurde die Niebüller Besatzung der DRF Luftrettung zu einem nicht alltäglichen Einsatz alarmiert. Ein Kleinflugzeug mit zwei Personen an Bord war über der Nordsee in Not geraten. Das Flugzeug war am Flugplatz Norderney in Richtung Süden gestartet. Als ein Gewitter aufzog, wollte der Pilot dieses nördlich umfliegen. Er hatte jedoch weder Karten noch Platzinformationen für die nördlichen Flugplätze dabei und war völlig orientierungslos. Daher meldete er einen Luftnotfall bei der Deutschen Flugsicherung. Umgehend wurde der Notruf an die Search and Rescue-Leitstelle (SAR) in Glücksburg weitergeleitet. Search and Rescue (SAR) ist der Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr, der für die Luft- und Seefahrt zuständig ist. Der SAR-Hubschrauber der Marine konnte jedoch nicht starten, da über ihm das Gewitter stand. Deswegen wurde der Alarm an die Besatzung von Christoph Europa 5 weitergeleitet, da der Luftraum über Niebüll frei war. Die Besatzung übernahm den Einsatz und startete in Richtung Nordsee. Die Deutsche Flugsicherung…Weiterlesen
20.07.2012 | News-Bericht

Schwerer Verkehrsunfall auf der B86

Am Abend des 12. Juli ereignete sich auf der B86 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Autofahrer überholte in einer Kurve mehrere Fahrzeuge, als ihm ein Kleintransporter entgegenkam. Beide Fahrzeuge streiften sich, woraufhin der Kleintransporter auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem Lastkraftwagen kollidierte. Dabei wurden fünf Menschen schwer verletzt, zwei verstarben noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer blieb unversehrt, der Lkw-Lenker zog sich nur leichte Verletzungen zu. Um die vielen Verletzten versorgen zu können, forderte die Leitstelle Mansfeld-Südharz ein Großaufgebot an Rettungskräften an, darunter den Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung. Als Pilot Attila Dellit die rot-weiße EC 135 am Unfallort landete, waren bereits vier Rettungswagen vor Ort, zwei Notärzte mit ihren Teams kümmerten sich um die Verletzten. Kurze Zeit später trafen zwei weitere Hubschrauber auf der B86 bei Riestedt ein. Die medizinische Besatzung der DRF Luftrettung versorgte einen 38 Jahre alten Mann, der bei dem Unfall aus dem…Weiterlesen

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