Alles im grünen Bereich

"Komm Linda! Wir holen Brötchen fürs Frühstück!“ Nora nimmt ihre kleine Schwester an der Hand und öffnet die Haustür, als ihre Mutter den beiden hinterher ruft: „Passt an der Fußgängerampel auf! Denkt daran: Bei Rot stehen, bei Grün gehen!“ Du denkst, das weiß doch jedes Kind? Stimmt! Aber das war nicht immer so. Tatsächlich gibt es Ampeln noch gar nicht so lange. Erst als die Autos die Straßen eroberten, wurde es für Fußgänger immer gefährlicher, die Fahrbahn zu überqueren. Denn die Autos fuhren viel schneller als die zuvor üblichen Kutschen. Daher wurde in Deutschland im Jahr 1957 die erste Fußgängerampel aufgestellt. Und damit ihre Signale auch bei starkem Sonnenlicht gut zu erkennen sind, haben alle Ampeln einen Schirm über dem Lichtzeichen. Ist dir das schon aufgefallen? Um die Signale für jeden leicht verständlich zu machen, wurden 1961 Ampelmännchen eingeführt. Seither zeigen das rote stehende Männchen und das grüne gehende Männchen Fußgängern an, was sie tun müssen. Interessant ist, dass Ampelmänner und -frauen überall auf der Welt unterschiedlich aussehen. Sogar in Deutschland gibt es zwei verschiedene Versionen.

Obwohl heutzutage Ampeln und moderne Fahrzeugtechnik zur Verkehrssicherheit beitragen, kommt es nach wie vor zu Unfällen. Damit Schwerverletzte nach einem Unfall möglichst schnell medizinische Hilfe erhalten, werden regelmäßig auch die Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert. Mit ihnen erreichen Notarzt und Rettungsassistent besonders schnell den Einsatzort, wo sie die Verletzten versorgen und anschließend in ein Krankenhaus transportieren können. Für uns ist das inzwischen selbstverständlich, anders als noch vor 40 Jahren. 1973 startete ein Hubschrauber der DRF Luftrettung erstmals zu einem Einsatz. Mittlerweile sorgen die rot-weißen Luftretter an 28 Stationen in Deutschland für schnelle medizinische Hilfe im Notfall. Wohnst Du denn in der Nähe einer Luftrettungsstation? Guck doch einfach einmal auf der Karte.